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Home » Schiffskonvoi findet nicht wie geplant statt
Deutschland

Schiffskonvoi findet nicht wie geplant statt

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 28, 2026
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Schiffskonvoi findet nicht wie geplant statt

Wegen Niedrigwasser

Kölner Lichter: Schiffskonvoi findet nicht wie geplant statt


28.07.2026 – 19:33 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Besucher stehen im Rheinpark am Rheinufer während der Kölner Lichter (Archivbild): Wegen des niedrigen Rheinpegels kommt es zu Änderungen. (Quelle: imago stock&people/imago)

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Der niedrige Rheinpegel hat nun doch Folgen für die Kölner Lichter. Der Schiffskonvoi wird verkleinert und startet an einem anderen Ort. Das Feuerwerk soll wie geplant stattfinden.

Wenige Tage vor den Kölner Lichtern haben Veranstalter und Behörden die Planungen wegen des niedrigen Rheinpegels angepasst. Der traditionelle Schiffskonvoi kann am Samstag nicht wie ursprünglich vorgesehen stattfinden. Nach Beratungen mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sowie der Wasserschutzpolizei wird er verkleinert und verlegt. Das berichtet der WDR.

Statt in Porz startet der Konvoi nun in Niehl, wie es dem Bericht zufolge heißt. Auf diese Weise sollen besonders flache Stellen im südlichen Kölner Rheinabschnitt umgangen werden. Diese können wegen des Niedrigwassers derzeit nicht von allen Schiffen sicher befahren werden.

  • Schifffahrt betroffen: Rheinpegel in Köln steuert auf Rekordtief zu
  • Tierrechtsorganisation: PETA fordert Aus für Feuerwerk bei Kölner Lichtern

Von den ursprünglich 26 angemeldeten Schiffen dürfen nach Angaben des Veranstalters nur 15 am Konvoi teilnehmen. Betroffen sind vor allem größere Fahrgastschiffe, die einen höheren Tiefgang haben. Für deren Passagiere sollen alternativ Rundfahrten auf besser befahrbaren Abschnitten des Rheins angeboten werden.

Kölner Lichter 2026: Veranstalter hatte zunächst keine Probleme erwartet

Am Dienstagnachmittag lag der Kölner Rheinpegel bei lediglich 77 Zentimetern. Bis zum Veranstaltungstag könnte er laut Prognose weiter in Richtung des historischen Tiefstands von 67 Zentimetern sinken.

Mitte Juli hatte Veranstalter Werner Nolden im Gespräch mit der Kölner Redaktion von t-online erklärt, dass keine Probleme bestünden. Die Passagierschiffe seien deutlich leichter beladen als Frachtschiffe. Außerdem stehe für den Notfall ein „Plan B“ bereit.

Dieser Plan kommt anscheinend nun zumindest teilweise zum Einsatz. Eine Anfrage von t-online blieb bis zum Dienstagabend unbeantwortet. Bereits zuvor war das ursprünglich vorgesehene Feuerwerksschiff „MS Columbia“ durch den Schubverband „MS Calisto“ ersetzt worden. Dieser benötigt weniger Wasser unter dem Kiel und kann deshalb auch bei einem niedrigen Pegel eingesetzt werden.

Kölner Lichter: Feuerwerk soll um 23 Uhr beginnen

Das eigentliche Feuerwerk ist nach Angaben des Veranstalters nicht gefährdet. Es soll wie geplant gegen 23 Uhr von der „MS Calisto“ abgeschossen werden.

Zusätzliche Maßnahmen sind allerdings auch am Ufer notwendig, wie der WDR berichtet. Teile des freigelegten Rheinbetts auf der rechten Rheinseite unterhalb des Tanzbrunnens sollen abgesperrt werden. Dadurch soll verhindert werden, dass Zuschauer den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von 200 Metern zum Feuerwerksschiff unterschreiten.

Die Kölner Lichter finden am Samstag, 1. August, statt. Neben dem Feuerwerk ist erstmals auch eine Drohnenshow vorgesehen.

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