Neues Modell betroffen
Bericht: Google will Pixel-Handys teurer machen
28.07.2026 – 16:35 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Speicherkrise trifft auch Google. Explodierende Kosten für Arbeitsspeicher treiben die Produktionskosten in die Höhe. Auch das kommende Modell bleibt wohl nicht verschont.
Die gestiegenen Speicherpreise zwingen einen der größten Technologiekonzerne und Smartphone-Hersteller zum Handeln: Die Preise für Googles Pixel-Produktfamilie sollen steigen. Das berichtet die Seite „9to5Google“ und beruft sich auf Firmenvertreter des Konzerns. Auch das kommende Pixel 11 soll von der Preiserhöhung betroffen sein.
Verantwortlich ist laut dem Unternehmen eine „schwere, von Zulieferern verursachte RAM-Speicherkrise“. Shakil Barkat, Vizepräsident für Geräte und Dienste bei Google, spricht demnach von einem beispiellosen Kostenanstieg, wie ihn die gesamte Branche erlebt.
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Als Beleg verweist er auf Daten der Investmentbank Morgan Stanley, so „9to5Google“. Demnach ist der Preis für ein Gigabyte Arbeitsspeicher von 2,80 US-Dollar im Jahr 2025 auf zwölf US-Dollar in diesem Jahr gestiegen. Das entspricht einer Vervierfachung des Preises.
Preise werden „dynamisch“ angepasst
Man habe die Kunden „so lange wie möglich“ vor den Schwankungen geschützt, so Barkat. Doch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich grundlegend verändert. Die Preisanpassungen sollen „dynamisch“ erfolgen und sich an der Versorgungslage orientieren.
Konkrete Zahlen will Google erst zur Vorstellung des Pixel 11 am 12. August nennen. Laut Gerüchten könnten Pixel 11 und Pixel 11 Pro jeweils rund 100 US-Dollar teurer werden. Beim Pixel 11 Pro in der Basisausstattung könnte Google zudem den Arbeitsspeicher verringern – von 16 auf 12 Gigabyte.
Betroffen sein sollen aber auch bereits erhältliche Modelle. Wann und in welcher Höhe deren Preise steigen, ließ das Unternehmen offen.
Google will Android sparsamer machen
Neben höheren Preisen setzt das Unternehmen nach eigenen Angaben auf technische Lösungen. Barkat sprach von einem „gezielten Bestreben“, den Speicherbedarf über das gesamte Android-System und die App-Landschaft hinweg zu senken.
Ziel sei es, Geräte mit weniger Arbeitsspeicher auszustatten, ohne dass die Nutzer Einbußen bei der Bedienung hinnehmen müssten.











