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Home » Terroranschlag auf CSD Berlin: JU-Chef spricht von „Kriegserklärung“
Politik

Terroranschlag auf CSD Berlin: JU-Chef spricht von „Kriegserklärung“

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 26, 2026
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Terroranschlag auf CSD Berlin: JU-Chef spricht von „Kriegserklärung“

„Gefährder aus Öffentlichkeit entfernen“

Union fordert Konsequenzen nach Anschlag in Berlin

Von reuters, afp, dpa, t-online, job

Aktualisiert am 26.07.2026 – 16:18 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Das Tatauto des Anschlags auf den Berliner CSD: Aus der Politik kommen nun Forderungen nach einer härteren Gangart gegen Islamisten. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa/dpa-bilder)

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Ein Terroranschlag – und dann doch kaum Konsequenzen? Aus der regierenden Union werden erste Forderungen laut.

Nach dem tödlichen Terroranschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin haben führende Unionspolitiker Konsequenzen und ein härteres Vorgehen gegen Islamisten gefordert. Der Vorsitzende der Unions-Nachwuchsorganisation Junge Union, Johannes Winkel, sprach von einer „Kriegserklärung“ radikaler Islamisten gegen die offene Gesellschaft.

„Der Westen und der Islamismus: Eine Ideologie erklärt unserer Gesellschaft den Krieg“, schrieb Winkel im Kurznachrichtendienst X. Die Weckrufe würden aber ignoriert. „Statt sich zu wehren und mit aller Härte zurückzuschlagen, weigern wir uns, die Kriegserklärung zu hören.“

  • Newsblog zum Anschlag in Berlin: Alle Entwicklungen im Überblick
  • Wo ist Abdul Ballout? Tatverdächtiger saß wohl bereits als Gefährder in Jugendhaft

Der zuständige stellvertretende Fraktionschef Günter Krings sagte der Nachrichtenagentur Reuters: „Dieser furchtbare Anschlag auf unsere freiheitliche Lebensweise, aber auch andere tödliche Attacken der letzten Zeit müssen jetzt Anlass sein, den Kampf gegen den Islamismus noch einmal zu intensivieren.“

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Junge-Union-Chef Johannes Winkel: „Eine Ideologie erklärt unserer Gesellschaft den Krieg“ (Quelle: IMAGO/ESDES.Pictures, Bernd Elmenthaler/imago)

Dazu gehört Krings zufolge ein schneller Abschluss der Nachrichtendienstreform. „Wir brauchen aber auch Lösungen, um erkannte Gefährder dauerhaft aus der Öffentlichkeit zu entfernen“, sagte Krings. Diejenigen, die wegen einer deutschen Staatsbürgerschaft nicht außer Landes gebracht werden könnten, müsse man „dauerhaft hier bei uns hinter Schloss und Riegel bringen“.

Der Täter hatte am Rande des CSD am Samstagabend einen Kleinlieferwagen in eine Menschenmenge gefahren, einen Menschen getötet und 29 Menschen verletzt. Laut Sicherheitskreisen war der mutmaßliche Täter deutscher Staatsbürger mit libanesischen Wurzeln. Er war bereits wegen Vorbereitung einer „staatsgefährdenden Gewalttat“ zu einer Jugendstrafe verurteilt worden. Bei den Verfassungsschutzbehörden sei er bekannt gewesen. Dobrindt sprach von einem islamistischen Anschlag.

imago images 0855982428Vergrößern des Bildes
Günter Krings (CDU): „Furchtbarer Anschlag auf unsere freiheitliche Lebensweise“. (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur/imago)

CDU-Innenexperte: „Im Zweifel für die Sicherheit“

Der innenpolitische Sprecher der Union, Alexander Throm, sagte Reuters, der Islamismus zeichne sich durch extremen Fanatismus mit hoher Gewaltbereitschaft aus, das mache ihn so gefährlich. „Und deshalb muss es bei jeder einzelnen Entscheidung bei Haft, Abschiebehaft und Präventivgewahrsam heißen: im Zweifel für die Sicherheit der Bevölkerung“, forderte Throm.

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