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Home » Mazda2 Autotest: leise, leicht und lässig
Mobilität

Mazda2 Autotest: leise, leicht und lässig

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 26, 2026
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Mazda2 Autotest: leise, leicht und lässig

Japanischer Kleinwagen im ersten Test

Mazda2 – leise, leicht und lässig

10.02.2015Lesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Ab Ende Februar ist der neue Mazda2 zu haben (Quelle: t-online)

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So jung und frisch ist derzeit wohl keine andere Modellpalette: der Mazda6 aufgefrischt, der CX-5 überarbeitet, der neue MX-5 steht kurz vor Markteinführung, das kleine SUV CX-3 kommt ganz neu im Frühling – und jetzt noch eine neuer Mazda2. In diesem Jahr geht es Schlag auf Schlag bei den Japanern – wir durften den Kleinwagen auf Herz und Nieren überprüfen.

„Ist der schon an“? Das überrascht selbst den alten Autohasen auf dem Beifahrersitz. Ja, der ist schon an – aber man merkt es nur am Aufleuchten der Instrumente. Kaum spürbare Vibrationen, kaum hörbare Motorengeräusche – der neue Mazda2 ist ein akustischer Leisetreter, so der erste Eindruck.

Mazda2 ist gewachsen

Und er ist nicht nur eine Leisetreter, sondern ein Kleinwagen-Leichtgewicht: Obwohl um 14 Zentimeter auf nun 4,06 Meter gewachsen, bleibt er in der leichtesten Ausführung deutlich unter der 1000-Kilo-Marke.

Der kleine 75-PS-Benziner präsentiert sich als eine ausreichende Motorisierung – bei Steigungen muss das 1,5-Liter Skyactiv-Aggregat allerdings etwas hochgedreht werden. Zudem bietet Mazda dieses Aggregat nur in Kombination mit einer Fünfgang-Schaltung an. Der letzte Gang ist aber lang ausgelegt – bei 120 km/h dreht der Klein-Japaner auf etwa 2700 Touren – und bleibt erfreulich leise und vibrationsfrei.

Die 115-PS-Alternative dagegen macht auf dem Datenblatt mehr her als in Wirklichkeit. Mit exakt dem gleichen Drehmoment wie der 90-PS-Benziner, sprintet der so motorisierte 2er zwar flotter – in Sachen Elastizität bei Überholvorgängen sind die 25 PS Mehr-Leistung aber kaum zu spüren.

Wie so oft, fährt man in der goldenen Mitte am besten. Also am besten zur 90-PS-Variante greifen, die wir mit gut fünf Litern und Automatikgetriebe über hügeliges Terrain bewegt haben.

Knackig-kurze Getriebegassen

Mehr Spaß macht aber das Schalten von Hand: Der Knüppel liegt genau so griffgünstig wie bereits beim Vorgänger – und lässt sich kurz und knackig durch die Gassen treiben. Da haben sich die Ingenieure offenbar die Schaltkulisse vom MX-5 zu Herzen genommen – wunderbar.

Erfreulich kommod haben die Entwickler auch das Fahrwerk abgestimmt: Nicht zu hart, nicht zu soft rollt der Mazda ab – eben gerade richtig für einen Kleinwagen.

Schön gemachter Innenraum

Der Innenraum ist schnell mit zwei Worten beschrieben: Schön gemacht. Im Prinzip wie im Mazda3. Heißt: Bequeme Sitze (die wir uns allerdings mit etwas mehr Seitenhalt gewünscht hätten), eine tadellos verarbeitetes Cockpit mit hübschen runden Lüftungsdüsen, wohlig anzufassende und teils weich unterfütterte Materialien (insbesondere die höchste Ausstattung Sports-Line gefällt), kurzum: Da gibt es nichts zu mäkeln.

Auffällig und sehr gefällig ist das Infotainmentsystem „MZD Connect“: Glasklare Grafik, hübsche Animation, schnelle Reaktionszeit und ein Dreh-Drücksteller, der unkompliziert und intuitiv während der Fahrt zu bedienen ist.

Da braucht es eigentlich gar nicht die Touch-Option. Die ist ohnehin nur aktiv ist, wenn das Fahrzeug nicht fährt, um den Fahrer nicht abzulenken.

Wer auf noch mehr Hightech steht – bitteschön: Mazda bietet für den Kleinen unter anderem Voll-LED-Scheinwerfer und ein Head-up-Display an.

Recht tiefe Ladeluke etwas störend

Nur ein kleiner Malus stört den ansonsten nahezu perfekten Auftritt des kleinsten Modells im Mazda-Portfolio: Die Ladekante ist mit fast 75 Zentimetern recht hoch, die Ladetiefe mit 25 Zentimetern verhältnismäßig tief. Die drei Wasserkästen, die der 280 Liter große Kofferraum fasst, müssen zwar nicht unter Aufbietung der allerletzten Muskeln hinein gewuchtet werden – trotzdem dürfte das Beladen leichter von der Hand gehen.

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