Berliner CSD: Weitere Veranstaltung abgesagt
01.34 Uhr: Eigentlich war für Sonntag im Rahmen des CSD-Wochenendes in Berlin ein „Breakfast Market“ in der Markthalle Neun in Kreuzberg geplant. Doch das Event wird nun abgesagt, wie die CSD-Veranstalter auf Instagram bekannt geben.
01.28 Uhr: Noch immer läuft in Berlin die Großfahndung nach einem oder mehreren Tätern. Man sei „sehr breit aufgestellt“, sagte Polizeisprecher Florian Nath. Details wollte er nicht nennen – auch mit Blick auf den oder die flüchtigen Täter. Ob nach der Todesfahrt auch noch eine Stichwaffe zum Einsatz kam, ist ebenfalls Gegenstand der Ermittlungen.
01.21 Uhr: Auch die Rapperin Ikkimel, die auf dem CSD vor dem Brandenburger Tor aufgetreten ist, äußerte sich via Instagram. „Ich kann es nicht fassen“, schrieb sie. Und weiter: „Wenigstens Berlin sollte ein sicherer Ort sein.“
01.17 Uhr: Der Berliner Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler warnt vor Spekulationen über den Hintergrund. Danach gefragt, ob es irgendwelche Hinweise für einen politischen oder kriminellen Hintergrund gebe, sagte der SPD-Politiker, dazu könne man im Moment noch nichts zu sagen. Es sei auch besser, noch nicht zu spekulieren. „Es hat sich ja auch nicht in der Veranstaltung selber abgespielt, sondern tatsächlich im Tiergarten.“ Das mache die Sache nun auch unübersichtlich. Gaebler, vertritt Innensenatorin Iris Spranger während ihres Urlaubs.
Attacke auf Berliner CSD: Polizei schaltet Hinweisportal
01.12 Uhr: Die Berliner Polizei hat ein Hinweisportal geschaltet. „Zeuginnen und Zeugen werden gebeten, sachdienliche Hinweise in Form von selbst aufgenommenen Fotos oder Videos zum Tatgeschehen über den folgenden Link für die weiteren Ermittlungen an unser #Hinweisportal zu übersenden“, schrieben die Beamten auf X. Hier erreichen Sie das Hinweisportal.
01.09 Uhr: Die Lage in Berlin ist nach wie vor unübersichtlich, nachdem ein Fahrzeug am Rande des CSD im Großen Tiergarten unweit des Brandenburger Tors in eine Menschenmenge gefahren ist. Die Fahndung nach dem oder den Tätern läuft, die Polizei setzt Spezialkräfte ein. Die Versorgung der zahlreichen Verletzten läuft. Was wir zum Angriff am Berliner CSD wissen – und was nicht.
Bundeskanzler Merz äußert sich zu Todesfahrt auf CSD in Berlin
00.58 Uhr: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Todesfahrt am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin als „abscheuliche Tat“ verurteilt. Merz stehe mit Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) „in engstem Kontakt“ und werde von den Sicherheitsbehörden „fortlaufend unterrichtet“, erklärte ein Regierungssprecher in der Nacht zum Sonntag. Merz und Dobrindt „danken den Einsatzkräften und werden sich mit besonderem Nachdruck für Aufklärung und Ahndung der abscheulichen Tat einsetzen“.










