„Schwer, alles zu akzeptieren“
Ex-Profi spricht über Tod von Bruder und Vater – wie er jetzt lebt
Aktualisiert am 23.07.2026 – 13:18 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach dem Abschied aus der Bundesliga kehrt Kevin Kampl in die Heimat zurück. So lebt der frühere Profi heute.
Die vergangenen Monate waren für den früheren Bundesliga-Profi Kevin Kampl von schweren Schicksalsschlägen geprägt. Nach dem unerwarteten Tod seines Bruders verlor er wenig später auch seinen Vater. „Es war ein beschissenes Jahr, das kann man nicht anders sagen“, erklärte Kampl der „Bild“-Zeitung. „Aber das Leben muss weitergehen, obwohl es natürlich trotzdem sehr schwer ist, das alles so zu akzeptieren.“
Sein Bruder Seki (†51), den Kampl als seinen besten Freund bezeichnete, verstarb im vergangenen Oktober an einem Herzinfarkt – nur eine Woche nachdem beide gemeinsam auf Mallorca Geburtstag gefeiert hatten.
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Der 35-Jährige hatte seinen Vertrag bei RB Leipzig zum 31. Januar aufgelöst, zuvor bestritt Kampl 270 Partien in der Bundesliga für die Sachsen, Leverkusen und Dortmund. Für Leipzig war er achteinhalb Jahre aktiv und absolvierte dabei 283 Pflichtspiele.
Kampl ist nun Gärtner
Anschließend zog er mit seiner Frau und den beiden Söhnen in die Heimat nach Solingen. Inzwischen verbringt Kampl Zeit mit seiner Familie auf einer Finca auf Mallorca. Der frühere Mittelfeldspieler kümmert sich vor allem um die Ernte in seinem Garten. „Wir haben Honigmelonen, Wassermelonen, Tomaten, Zwiebeln Paprika und vieles mehr. Das wächst wie verrückt. Und unser Olivenöl schmeckt wunderbar“, sagte Kampl.
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Den Kontakt zu seinem langjährigen Verein RB Leipzig hat Kampl nicht verloren. „Ich bin immer auf dem aktuellen Stand – das wird auch immer so bleiben. Ich werde natürlich auch noch oft in Leipzig sein. Und wer weiß, was die Zukunft noch alles bringt“, so Kampl.
Zuletzt hatte der slowenische Ex-Nationalspieler offen gelassen, ob er seine Laufbahn komplett beendet. In einem früheren „Bild“-Interview hatte Kampl auf die Frage, wo er sich in fünf Jahren sehe, mit einem Grinsen geantwortet: „Ich bin Trainer in Leipzig.“










