Maschine ist Grab für 52 Menschen
Verschollenes Flugzeug am Meeresboden entdeckt
Aktualisiert am 22.07.2026 – 18:34 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor mehr als 74 Jahren startete ein Verkehrsflugzeug in Richtung New York. Dann fielen zwei der vier Triebwerke aus – und der Pilot leitete eine Notwasserung ein, die tragisch endete.
Ein Teil Luftfahrtgeschichte findet seinen Abschluss: Das Schicksal des seit dem 11. April 1952 im Atlantik verschollenen Pan-Am-Flugs 526A ist geklärt. Die Douglas DC-4 „Clipper Endeavor“ ist mehr als 74 Jahre nach dem Unglück auf dem Grund des Atlantiks gefunden worden.
Die Air/Sea Heritage Foundation und andere, darunter die Discovery-Channel-Serie „Expedition Unknown“, haben im vergangenen Monat das Wrack vor der Nordküste von Puerto Rico gefunden, teilte der US-Medienkonzern Discovery mit. Eine Unterwasserdrohne entdeckte es in rund 600 Metern Tiefe, zerbrochen in zwei Teile. Das geflügelte Pan-American-Logo ist auf den Bildern der Drohne gut sichtbar.
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Das Flugzeug war in Puerto Rico gestartet. Mit 64 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern an Bord befand es sich auf dem Weg nach New York. Doch schon kurz nach dem Start fielen zwei der vier Triebwerke aus. Der Pilot entschied sich für eine Notwasserung.

Beim Aufprall brach das Heck ab, die Kabine hingegen blieb zunächst intakt: Alle 69 Menschen überlebten den unmittelbaren Aufprall.
Ein Baby trieb auf dem Wasser – und wurde gerettet
Doch dann kam es zur Katastrophe, die die Luftfahrtgeschichte verändern sollte: An Bord brach Chaos aus, obwohl die Maschine über Rettungsinseln und Schwimmwesten für alle Insassen verfügte. Aber die Menschen wussten nicht, wie sie die Rettungsausrüstung benutzen sollten und fanden die Notausgänge nicht.
Das Flugzeug sank den Berichten zufolge in weniger als drei Minuten – mit ihm gingen 52 Menschen unter. Nur zwölf Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder konnten lebend gerettet werden, darunter ein Baby, das auf der Wasseroberfläche treibend gefunden und von Rettungskräften wiederbelebt wurde.











