„Trainerpositionen bei Topklubs vergeben“
Matthäus macht Prognose zur Nagelsmann-Zukunft
20.07.2026 – 14:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Während die WM am Sonntag zu Ende ging, weilte der Ex-Bundestrainer im Urlaub. Wann er auf den Trainerstuhl zurückkehrt, ist offen. Lothar Matthäus hat eine Vermutung.
Während das WM-Finale in den USA stattfand, wurde Julian Nagelsmann fernab des Trubels im Urlaub auf Mallorca gesichtet. Nach dem Ende seiner Zeit als Bundestrainer richtet sich der Blick nun auf die Frage, wie es für den 38-Jährigen weitergeht.
Lässig mit Sonnenbrille und schwarz-weißen Turnschuhen war Nagelsmann gemeinsam mit seiner Ehefrau unterwegs. Statt im Endspielstadion von New York verbrachte der frühere Bundestrainer die Tage auf der Baleareninsel. Ob er dort Fußball verfolgte oder die freie Zeit auf andere Weise genoss, ist nicht bekannt.
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Während in Deutschland weiter auf eine Zusage von Jürgen Klopp als Bundestrainer gewartet wird, wird zugleich über Nagelsmanns Zukunft spekuliert.
Lothar Matthäus rechnet nicht mit einer schnellen Rückkehr Nagelsmanns an die Seitenlinie. „Ich gehe davon aus, dass Julian bis Weihnachten nirgendwo auf der Trainerbank sitzen wird“, sagte der Weltmeister von 1990 bei Sky. Seine Begründung: „Ich schätze ihn so ein, dass er für sich nur die höchste Kategorie in Betracht zieht, aber momentan sind bei allen Topklubs die Trainerpositionen vergeben.“
Tatsächlich sind die Posten bei zahlreichen Spitzenvereinen bereits neu besetzt. Real Madrid setzt auf José Mourinho, der FC Liverpool verpflichtete Andoni Iraola, Manchester City wird künftig von Enzo Maresca trainiert. Arne Slot soll zudem niederländischer Nationaltrainer werden.
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Vieles spricht dafür, dass Nagelsmann als Nächstes wieder im Klubfußball arbeitet. Der tägliche Kontakt mit der Mannschaft dürfte ihm eher liegen als die wenigen Zusammenkünfte im Nationalteam. DFB-Sportdirektor Rudi Völler sagte zuletzt, Nagelsmann sei „immer noch ein absoluter Toptrainer“.
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Gleichzeitig übte Völler auch Kritik an einzelnen Begleitumständen während der WM. Das „ominöse Foto“ aus Winston-Salem mit Nagelsmanns Ehefrau Lena auf dem Fahrrad sei „nicht optimal“ gewesen. Den Familienbesuch während des Turniers werde man künftig wohl anders organisieren.










