Kurioser WM-Moment
„Herz gebrochen“: Weltmeister wird emotional
Aktualisiert am 14.07.2026 – 12:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Die Schweiz verlor unter dramatischen Umständen das WM-Viertelfinale gegen Argentinien. Stürmer Embolo sah die Gelb-Rote Karte – für einen deutschen Weltmeister eine unfassbare Szene.
Der ehemalige deutsche Nationalspieler Christoph Kramer hat sich zu einer eindrücklichen Szene der WM geäußert: Nach seiner Gelb-Roten Karte im Spiel gegen Argentinien war der Schweizer Breel Embolo noch auf dem Feld in Tränen ausgebrochen. „Er ist am Boden zerstört“, sagte der Schweizer Nationaltrainer Murat Yakin über Embolo nach dem WM-Aus seines Teams im Viertelfinale. Erst ein Foulspiel, für das Embolo verwarnt wurde, dann eine klare Schwalbe, die erst beim Videobeweis auffiel und entsprechend geahndet wurde.
„Das ist eine Entscheidung, die das Spiel killt“, betonte der Schweizer Kapitän Granit Xhaka auf Englisch. „Mit seinem Platzverweis erwies Breel Embolo dem Team einen Bärendienst“, schrieb dagegen die „Neue Zürcher Zeitung“. Denn die Schweizer verloren in Unterzahl letztlich gegen den Weltmeister mit 1:3 nach Verlängerung und schieden aus.
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Christoph Kramer, der während der WM als Experte beim ZDF im Einsatz ist, hat sich nun im Podcast „CopaTS“ zu Embolo geäußert. „Breel Embolo möchte ich kurz erwähnen: Ich habe lange mit ihm zusammengespielt. Er ist ein unfassbar geiler Typ und Spieler. Aber bei einer Belehrung durch den Schiedsrichter ist er auch einer, der auf gar keinen Fall zuhört“, sagte Kramer, der mit Embolo in Gladbach zusammenspielte.
Der Weltmeister von 2014 weiter: „Ich liebe den Kerl und möchte auch nichts Schlechtes über ihn sagen, weil er mir unfassbar leidtat. Breel weint nicht häufig. Das hat mir ein bisschen das Herz gebrochen.“ Christoph Kramer versuchte nachzuvollziehen, wie es zu solch einer Situation kommen kann – und mutmaßte, wie Embolo den Platzverweis vielleicht noch hätte umgehen können.
„Du musst als Breel Embolo eigentlich direkt sagen: ‚Nein, nein, nein, da war nichts.‘ Du darfst den Schiedsrichter nicht erst Paredes die Gelbe Karte geben lassen“, so Kramer. Der Schweizer hätte die Situation in den Augen Kramers auflösen und erklären müssen.
Im Video | Spieler verlässt unter Tränen den Platz
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