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Home » Infizierter US-Amerikaner aus dem Kongo in Uniklinik Frankfurt
Panorama

Infizierter US-Amerikaner aus dem Kongo in Uniklinik Frankfurt

MitarbeiterBy MitarbeiterJuli 13, 2026
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Infizierter US-Amerikaner aus dem Kongo in Uniklinik Frankfurt

Es gibt keine Impfung

Tödliches Virus: Patient fliegt nach Deutschland


Aktualisiert am 13.07.2026 – 09:41 UhrLesedauer: 2 Min.

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Mitarbeiter des Roten Kreuzes beerdigen ein Ebola-Opfer im Kongo (Archivbild): Das tödliche Virus breitet sich in dem afrikanischen Land weiter aus. (Quelle: Moses Sawasawa/dpa)

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Das tödliche Ebola-Virus grassiert im Kongo, es gibt Hunderte Opfer. Jetzt hofft ein Infizierter auf Hilfe in Deutschland.

Ein mit dem Ebola-Virus infizierter US-amerikanischer Staatsbürger ist in der Nacht auf Montag nach Deutschland gebracht worden. Die Person sei auf dem Frankfurter Flughafen gelandet und dann in die Universitätsklinik der hessischen Stadt gefahren worden, bestätigte ein Sprecher des Bundesministeriums für Gesundheit der Deutschen Presse-Agentur.

Angaben zum Alter und zum Geschlecht der infizierten Person machte die US-amerikanische Gesundheitsbehörde CDC zunächst nicht. Sie teilte lediglich mit, dass der Staatsbürger für eine humanitäre Organisation in der Demokratischen Republik Kongo gearbeitet habe. Die Person sei positiv auf die Bundibugyo-Variante getestet worden. Die Unimedizin Frankfurt teilte am Morgen auf Anfrage mit, dass die Person „entsprechende Krankheitssymptome“ aufweise.

Ebola: Kein Impfstoff für Bundibugyo-Variante

Ebola-Fieber ist eine ansteckende und lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus kann durch direkten Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen werden. Im Kongo in Zentralafrika, wo der infizierte US-Amerikaner tätig war, ist der jüngste Ebola-Ausbruch besonders schwer einzudämmen. Einer der Gründe: Für den Bundibugyo-Typ gibt es bislang weder einen Impfstoff noch eine spezielle Therapie.

Für Transporte von Ebola-Patienten werden normalerweise Spezialflugzeuge eingesetzt. In Deutschland kommen die Patienten auf Sonderisolierstationen. Dabei handelt es sich um eine geschlossene, geschützte und vom regulären Klinikbetrieb getrennte Einheit, damit der Kontakt zu anderen Patienten ausgeschlossen werden kann. Laut Bundesgesundheitsministerium besteht daher weder für die Bevölkerung noch für andere Patienten Gefahr.

Ebola-Virus: Berliner Charité behandelte US-Arzt

Der US-Bürger ist der zweite mit Ebola infizierte Amerikaner binnen weniger Wochen, der in einer deutschen Klinik behandelt wird. Bereits am 20. Mai war ein Arzt aus den USA in der Berliner Charité aufgenommen worden. Sein Zustand galt zeitweise als lebensbedrohlich. Am 6. Juni konnte der Mann die Klinik schließlich geheilt und ohne Symptome verlassen.

Der in der Charité behandelte US-Arzt und seine Familie (Archivbild): Am Ende konnte der Mann die Klinik geheilt verlassen.Vergrößern des Bildes
Der in der Charité behandelte US-Arzt und seine Familie (Archivbild): Am Ende konnte der Mann die Klinik geheilt verlassen. (Quelle: Charité/Pia Nitz)

Die Charité wertete das Ergebnis damals als „bedeutenden therapeutischen Erfolg“, wie es in einer Pressemitteilung hieß. „Die Sonderisolierstation der Charité hat sich einmal mehr als unverzichtbarer Baustein in der Bewältigung hochpathogener Infektionen erwiesen. Nur durch das Vorhalten dieser besonderen Infrastruktur, spezialisierter infektionsmedizinische Expertise und hochqualifiziertes Personal ist es möglich, Patienten wie diesen unter höchsten Sicherheitsstandards medizinisch effektiv zu behandeln.“

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