Nach Lungentransplantation
Prinz Haakon äußert sich zu Mette-Marits Zustand
Aktualisiert am 12.07.2026 – 21:36 UhrLesedauer: 2 Min.
Im Juni musste sich die norwegische Kronprinzessin einer Lungentransplantation unterziehen. Nun hat Mette-Marits Ehemann ein Update gegeben.
Im Oktober 2018 wurde bekannt, dass Mette-Marit von Norwegen bereits seit mehreren Jahren an einer chronischen Lungenfibrose leidet. Eine Veränderung des Gewebes führt dazu, dass sich das Organ verhärtet und vernarbt, was ein geringeres Volumen und damit eine eingeschränkte Atmung mit sich bringt. Eine Heilung gibt es nicht.
Zuletzt hatte sich der Zustand der 52-Jährigen zunehmend verschlechtert, bei öffentlichen Terminen war sie wiederholt mit einem Sauerstoffschlauch und einem mobilen Atemgerät aufgetreten. Anfang Juni kam sie auf die Warteliste für ein Spenderorgan und unterzog sich schließlich einer Lungentransplantation.

Rund einen Monat ist der schwere Eingriff nun her und Mette-Marit erholt sich weiterhin zurückgezogen. Ihr Ehemann Prinz Haakon, der zunächst nicht von ihrer Seite gewichen war, nimmt aber wieder wie gewohnt royale Termine wahr. Am Samstag war er zum WM-Spiel der norwegischen Nationalmannschaft gegen England nach Miami gereist.
„Zum Glück läuft es jetzt immer besser“
Sein Team schied zwar im Viertelfinale aus dem Turnier aus, im Interview mit norwegischen Medien hatte der Kronprinz dennoch erfreuliche Nachrichten. Zum Gesundheitszustand seiner Ehefrau erklärte er: „Zum Glück läuft es jetzt immer besser, worüber wir uns sehr freuen.“
Für Haakon war es die erste Auslandsreise nach Mette-Marits Operation. Das Achtelfinale der norwegischen Nationalmannschaft am 5. Juli hatte er sich noch zusammen mit ihr vom heimischen Sofa aus im Fernsehen angeschaut. Der Palast teilte Fotos davon, die ersten Aufnahmen der Prinzessin nach der Transplantation.
Die Königsfamilie ist fußballbegeistert. Auch die beiden gemeinsamen Kinder des Thronfolgerpaares waren im Juni zu einem WM-Spiel gereist. Prinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus hatten sich die Partie zwischen Norwegen und Senegal in New Jersey angeschaut.










