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WM-Torjäger erhält Morddrohungen nach Spiel
12.07.2026 – 18:50 UhrLesedauer: 2 Min.
Norwegen scheidet auf bittere Art und Weise aus der WM aus. Stürmer Alexander Sørloth wird anschließend mit Hass überschüttet.
Das Ergebnis vom Samstag würde Alexander Sørloth wohl gerne vergessen. In der Verlängerung schied der norwegische Torjäger mit seinem Team bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada mit 1:2 gegen England aus. Dabei waren die Skandinavier immer wieder am Drücker, führten zwischenzeitlich mit 1:0. Das vermeintliche 2:1 für Norwegen pfiff Schiedsrichter Turpin nach Hinweis des Videoschiedsrichters zurück.
Eine richtig gute Chance hatte das Überraschungsteam der WM aber auch kurz vor dem englischen Ausgleich. Beim Stand von 1:0 stürmten Erling Haaland und Alexander Sørloth zu zweit auf das englische Tor zu. Neben Torwart Jordan Pickford stand ihnen nur Verteidiger Nico O’Reilly im Weg.
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Sørloth, der den Ball am Fuß hatte, verpasste jedoch den richtigen Zeitpunkt des Abspiels. Der Stürmer verzögerte den Angriff und entschied sich schlussendlich für einen Schuss, den England blocken konnte. Eine Szene, die viel Hass im Netz gegen den Norweger auslöste.
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Wie Sørloths Partnerin Lena Selnes auf Instagram offenbarte, erhielt der 30-Jährige zum Teil sogar Morddrohungen. „Die Weltmeisterschaft und Fußball bereiten viel Freude, aber auch viel Hass. Eigentlich möchte ich dem keine große Beachtung schenken, aber nach Kommentaren wie diesem hier muss ich es doch tun“, schrieb sie und teilte Kommentare, in denen sich der Tod des Stürmers gewünscht wurde, andere sogar ankündigten, den ehemaligen Torjäger von Bundesligist RB Leipzig töten zu wollen. „Ich hoffe, dass alle bei solchen Kommentaren – egal in welcher Situation – noch einmal genauer nachdenken“, fügte sie an.
Erling Haaland: „Die geilsten sechs Wochen meines Lebens“
Bei den Spielern selbst war die Enttäuschung über das Ausscheiden groß genug. Superstar Erling Haaland stand die Trauer ins Gesicht geschrieben – trotzdem kann der Ex-Dortmunder positiv auf die Fußball-Weltmeisterschaft zurückblicken. „Das sind die geilsten sechs Wochen gewesen, die ich vielleicht in meinem ganzen Leben gehabt habe. Das war völlig surreal“, sagte der 25-Jährige nach Abpfiff.
Es sei schwierig, kurz nach dem Ausscheiden darüber zu sprechen, weil er ziemlich niedergeschlagen sei, sagte Haaland. „Aber diese mehr als 40 Tage sind so schnell vergangen. Das ist eine Erinnerung fürs Leben.“










