Vabali Spa auf 50.000 Quadratmetern
Neue Details: So luxuriös wird Münchens Wellness-Tempel am See
09.07.2026 – 18:41 UhrLesedauer: 3 Min.

Vor den Toren Münchens entsteht ein neuer Wellnessort mit Hotel, Saunen und Seezugang. Der Geschäftsführer gibt neue Details bekannt – zur Ausstattung, Preisen und Essen.
In Olching ist von Wellness auf Bali-Art noch nicht viel zu sehen. Dafür gibt es hier einiges zu hören, was man nicht unbedingt mit einer entspannenden Therme verbindet: Presslufthammer, Bohrarbeiten, Baumaschinen. Beim Presserundgang über die Baustelle des neuen Vabali Spa wird schnell klar, dass hier noch gearbeitet wird – und zwar kräftig.
Doch zwischen Beton, Gerüst und Rohbau lässt sich bereits erahnen, was hier entstehen soll: ein weitläufiger Wellnessort vor den Toren Münchens, mit 14 Saunen, vier Dampfbädern und vier Pools. Dazu kommen ein Massagebereich, ein Restaurant sowie ein Wellnesshotel mit 114 Zimmern – und ein Detail, das den Standort deutschlandweit einzigartig machen soll: Das Spa entsteht direkt am Stürzer Weiher.
Gäste sollen künftig nicht nur auf den See blicken, sondern diesen auch nutzen können – so lässt sich beispielsweise von der einen Seite der Anlage zur anderen schwimmen. Beim Richtfest am Donnerstag gab Geschäftsführer Cornelius Riehm neue Einblicke in das Projekt.
30 Holzcontainer schiffen indonesisches Inventar nach Olching
Das Konzept der Anlage ist an die indonesische Insel Bali angelehnt. Das soll sich später nicht nur im Namen zeigen, sondern auch in der Gestaltung. Nach Angaben der Betreiber werden mehr als 30 Hochseecontainer aus Indonesien nach Olching gebracht. Darin befinden sich unter anderem alte Türen, Schnitzelemente und weitere Bauelemente.
Riehm erklärt den Gedanken dahinter so: „In Indonesien werden leider viele alte schöne Häuser abgerissen. Wir haben eine Firma beauftragt, die kauft Bauelemente wie alte Türen auf. Hier schenken wir ihnen ein neues Zuhause. Authentisch und nachhaltig.“
So soll in Olching kein austauschbares Spa entstehen, sondern eine Anlage mit vielen Einzelstücken. Im Wellnessbereich sind unter anderem acht Meter hohe Bambuselemente vorgesehen. Auch Teppiche, Holz, Schnitzereien und indonesisch-balinesische Gestaltungselemente sollen die Räume prägen.

Schon der Eingangsbereich soll später Eindruck machen. Riehm beschreibt ihn beim Rundgang als kathedralenartig. Sollte es anfangs zu Wartezeiten kommen, ist auch dafür ein Detail vorgesehen: Im Wartebereich soll es gemütliche Couches und Prosecco aufs Haus geben.
Seezugang mit Wasserhängematten und Sauna
Das wohl wichtigste Merkmal der Anlage liegt aber draußen. Das Vabali Spa entsteht auf einem mehr als 50.000 Quadratmeter großen Gelände am Stürzer Weiher. Der direkte Seezugang macht den Standort nach Angaben der Geschäftsführung innerhalb der Vabali-Gruppe einzigartig.
Geplant ist unter anderem eine Seesauna mit direktem Zugang zum Wasser. Gäste sollen über einen Steg in den See gelangen. Dazu kommen Liegeflächen, Hängematten über dem Wasser und schwimmende Ruhebereiche.










