Das OLED-Display hat ein längliches 22:9-Seitenformat und eine Auflösung von 2.636 x 1.080 Pixel (Full HD+). Die Selfie-Kamera ist in einem kleinen Loch in der oberen Bildschirmmitte untergebracht. Eine hauchdünne Glasbeschichtung soll verhindern, dass die Display-Hälften zerkratzen.
Das Klapphandy dient als eigenes Stativ
Als neues Feature lässt sich das Flip-Smartphone auch im halb aufgeklappten Zustand nutzen. Dabei werden Videoinhalte auf der oberen Bildschirmhälfte dargestellt, die untere verwandelt sich in ein Bedienfeld. Dadurch lässt sich das Handy ganz ohne Halterung wie ein Notebook aufstellen, um beispielsweise bei Videoanrufen die Hände frei zu haben. Allerdings müssen App-Entwickler dieses Feature erst in ihre Anwendungen implementieren. Google hat mit seinem Videochat-Dienst Google Duo bereits vorgelegt.
Ein weiterer Vorteil eines klappbaren Smartphones: Der Nutzer braucht kein Stativ, um unverwackelte Bilder bei Nacht zu fotografieren. Stattdessen kann er das halb aufgeklappt Galaxy Z Flip einfach auf einer Ablagefläche positionieren und den Nachtmodus aktivieren. Die Kamera des Galaxy Z Flip lässt sich im Dunkeln Zeit für 15 Aufnahmen, die von der Software zu einem Bild kombiniert werden.
Schnelles Arbeitstempo, aber kein Fotowunder
Abgesehen davon dürfen die Klapphandy-Fans kein Fotowunder erwarten: Die Hauptkamera des Samsung Galaxy Z Flip löst mit bescheidenen 12 Megapixeln (MP) auf, bietet aber immerhin ein Ultraweitwinkelobjektiv. Samsung verspricht, dass durch die Größe des Bildsensors eine gute Bildqualität erreicht werden kann.
Die Kamera auf der Innenseite knipst und filmt mit 10-MP-Auflösung. Aber: Im zusammengeklappten Zustand lassen sich über die Hauptkamera ebenfalls Selfies aufnehmen. Dank des Ultraweitwinkels passen auch mehrere Personen problemlos ins Bild. Das Mini-Außendisplay dient dabei als Sucher – und das klappt im ersten Test überraschend gut.
Das Galaxy Z Flip wird von einem Qualcomm Snapdragon 855+ angetrieben. Allerdings musste Samsung dafür auf die 5G-Unterstützung verzichten. Der interne Speicher von 256 Gigabyte (GB) ist nicht erweiterbar. Der Arbeitsspeicher ist mit 8 GB üppig ausgestattet.
Der Akku besteht aus zwei Zellen, die zusammen 3.300 Milliamperestunden Kapazität haben. Das sollte für einen Tag Nutzung gut reichen. Danach lässt sich das Klapphandy mit einem USB-C-Ladekabel mit 15 Watt schnell aufladen. Auch kabelloses Aufladen ist möglich, allerdings nur mit bis zu 12 Watt, was mehr Zeit in Anspruch nimmt. Das neue Klapphandy kommt in einem spiegelnden Schwarz- und Lilaton auf den Markt und kann ab sofort vorbestellt werden. Ab 21. Februar ist es in den Geschäften erhältlich.










