Wer erstach diesen Mercedes-Fahrer?
Rätselhafter Fall – Polizei hat neue Hoffnung
02.07.2026 – 19:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Spaziergänger finden eines frühen Morgens eine Leiche und „Spuren wie bei einer Hinrichtung“ – aber die Polizei bis jetzt keinen Täter. Jetzt haben die Beamten neue Ermittlungsansätze.
Die Polizei Köln rollt einen 30 Jahre alten Fall wieder auf: Am frühen Morgen des 29. Mai 1996 hatten Spaziergänger an einem Waldweg die Leiche eines 31 Jahre alten Mannes gefunden.
Es war Muhittin Güney, Betreiber eines Kiosks und eines Sonnenstudios. In der Nähe stand sein grau-metallic farbener Mercedes. Der 31-Jährige selbst war mit mehreren Messerstichen in den Oberkörper getötet und dann mit Benzin übergossen und angezündet worden.
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Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtete damals von „Spuren wie bei einer Hinrichtung“. Bis heute ist der Fall nicht geklärt, der oder die Täter wurden nie zur Verantwortung gezogen.
Polizei hofft auf alte Bekannte der Täter
Aber jetzt haben die Beamten neue Hoffnung. Die Cold-Case-Abteilung der Kölner Polizei habe sich das Spurenbild noch einmal angeschaut, sagte ein Polizeisprecher t-online. Da es heute andere Möglichkeiten als früher gebe, Spuren auszuwerten, hätten sich daraus neue Ermittlungsansätze ergeben.

Laut dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ waren bei den ursprünglichen Ermittlungen zahlreiche Blut- und Faserspuren sowie Hautreste am Tatort sichergestellt worden. Durch moderne DNA-Untersuchungen habe das Team nun Erkenntnisse gewonnen, die auf mögliche Täter hindeuten könnten.
Die Staatsanwaltschaft Köln lobte eine Belohnung in Höhe von 5.000 Euro auf Hinweise aus, die zur Aufklärung des Falls führen. „Eine Hoffnung ist, dass alte Bekannte der Täter jetzt vielleicht ihr Gewissen entdecken und auspacken, was sie wissen“, sagte der Polizeisprecher t-online.
Hinweise nehmen die Ermittler unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.










