Partei fand prominenten Ersatz
Heino lehnt Angebot von Rechtspopulisten ab
24.06.2026 – 18:13 UhrLesedauer: 2 Min.
Für eine große Feier wollte die österreichische Rechtspartei gern Heino als Stargast engagieren. Doch der Sänger nahm nicht an – und hat eine klare Begründung für seine Absage.
Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, geht es um ein Volksfest in Wien, mit dem die österreichische Rechtspartei FPÖ am vergangenen Wochenende ihr 70-jähriges Bestehen feierte. Als Stargast hatte sich die Partei Heino gewünscht.
Doch der 87-jährige Heino lehnte ab und erklärte: „Ich möchte nicht für die FPÖ auftreten, generell für Parteien nicht. Weil ich mich von keiner politischen Kraft vor ihren Wagen spannen lassen will.“ Er ergänzte: „Allerdings sind mir in meinem Publikum alle Menschen willkommen, egal, wen sie wählen.“
Die FPÖ fand offenbar schnell Ersatz: Als Stargast konnte Roberto Blanco gewonnen werden. Der 89-Jährige trat unter dem FPÖ-Banner auf und sang „Ein bisschen Spaß muss sein“. Einen Kommentar zu seinem Auftritt wollte Schlagersänger Roberto Blanco der Zeitung aber nicht abgeben.
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Heinos Manager Helmut Werner erklärte die Absage so: „Wenn Heino diesen Auftritt für die FPÖ gemacht hätte, wäre der Aufschrei groß gewesen.“. Er fand: „Bei Heino geht man schon im Vorfeld davon aus, dass er politisch nur rechts sein kann, was er definitiv nicht ist.“
Derzeit läuft ein Rechtsstreit des Schlagersängers gegen die AfD. Denn im Frühjahr hatte der AfD-Politiker Felix Teichner aus der Brandenburger Uckermark in den sozialen Medien verbreitet, Heino würde ihn wählen, und den Beitrag mit dem Song „Blau blüht der Enzian“ unterlegt. Dagegen geht Heino gerichtlich vor. Er wehrt sich gegen die politische Vereinnahmung und fordert von dem Landratskandidaten und dem AfD-Kreisverband Uckermark unter anderem Schmerzensgeld.










