Mega-Konzerte im Stadion
Helene Fischer verrät: Das funktioniert im Moment nicht gut
Aktualisiert am 23.06.2026 – 07:42 UhrLesedauer: 2 Min.
Wenige Tage vor ihren Kölner Konzerten spricht Helene Fischer ungewohnt offen: Nämlich darüber, was auf der Tour gerade nicht gut läuft und wie sie sich verändert hat.
Am Freitag ist es so weit, davor noch ein Auftritt an diesem Dienstag in Gelsenkirchen: Schlager-Star Helene Fischer steht kurz vor zwei Konzerten im Rhein-Energie-Stadion – doch im Interview mit dem Kölner TV-Sender RTL zeigt sich die wohl beliebteste deutsche Sängerin von einer ungewohnt selbstkritischen Seite. Die 41-Jährige spricht über unterbrochene Nächte, ihren Hang zum Chaos und eine Eigenschaft, die sie selbst nervt.
„Ich muss gestehen, die Nächte sind im Moment nicht so, wie man sich das normalerweise vorstellt, sondern sie werden öfter unterbrochen“, sagt Fischer offen. Ihr Wunsch klingt dabei fast bodenständig für eine der erfolgreichsten Schlagersängerinnen Deutschlands: „Ich würde gerne mal morgens wieder aufstehen, in den Spiegel schauen und sagen: ‚Ach, guck mal: frisch sieht sie heute wieder aus.'“
Im Video | Helene Fischer: So erklärt sich ihr Look
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Strukturierter – aber auch chaotischer
Im Alltag habe sie sich verändert, sagt Fischer mit Blick auf ihre beiden Kinder. Sie sei strukturierter geworden als früher. „Das liegt wohl in der Natur der Sache, wenn man Kinder hat“, sagt sie. Inzwischen arbeite sie mit To-do-Listen für die Woche. „Ansonsten bin ich jemand, der gern spontan in den Tag startet“, fügt sie hinzu.
Gleichzeitig gesteht sie eine weniger schmeichelhafte Seite: „Ich bin manchmal wirklich ein Chaot. Ich bin jemand, der Sachen auf den letzten Drücker erledigt.“ Dazu komme ein Hang zur Kontrolle: „Ich bin wahnsinnig schlecht im Abgeben, bin manchmal ein bisschen Kontrolleti. Ich kann auch sehr nervig sein. Manchmal gehe ich mir selbst auf den Sack.“
Als beste Eigenschaft nennt die Sängerin dagegen ihren Optimismus: „Ich bin ein sehr positiver Mensch und versuche in allem das Positive zu sehen.“
„Ein Funpark, der sich immer weiterentwickelt“
Was die Fans in Köln erwartet, beschreibt Fischer mit Vorfreude: „Das ist ein bisschen wie ein Funpark, der sich immer weiterentwickelt.“ Es ist wahnsinnig schön anzuschauen. Visuell wird viel geboten, musikalisch sowieso. Wir werden eine gute Zeit zusammen haben.“
Dass das keine leere Ankündigung ist, legt der Aufwand nahe, den der „Express“ für die Jubiläumstour dokumentiert hat: Erstmals steht demnach im Rhein-Energie-Stadion eine Center-Stage – also eine Bühne, die mitten im Innenraum platziert ist statt vor der Südkurve. Das Konstrukt bringt laut dem Bericht mehrere Hundert Tonnen auf die Waage, ragt fast 25 Meter in die Höhe und dreht sich im Kern.











