Von Nathan Rennolds & Euronews
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Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Fars gab das iranische Militär am Samstag bekannt, dass es die Straße von Hormus nach anhaltenden israelischen Angriffen auf den Südlibanon wieder gesperrt habe.
Das Militär sagte, die Entscheidung sei „angesichts der eklatanten Bösgläubigkeit und des Vertragsbruchs seitens Amerikas hinsichtlich der Nichtumsetzung der ersten Klausel des Kriegsendeabkommens und als Reaktion auf die unerbittliche und andauernde Verletzung des Waffenstillstands durch das zionistische Regime im Südlibanon“ getroffen worden.
Es warnte davor, dass auch im Falle einer Fortsetzung der Aggression weitere Schritte unternommen würden.
Die Straße von Hormus ist einer der weltweit wichtigsten Engpässe für den Gas- und Öltransport. Der Iran hatte die Meerenge Anfang des Jahres als Reaktion auf Angriffe der USA und Israels auf seinem Territorium geschlossen und damit die globalen Energiemärkte ins Chaos gestürzt.
Die Wiedereröffnung der Wasserstraße war ein zentraler Bestandteil der kürzlich unterzeichneten Absichtserklärung zwischen Washington und Teheran, die darauf abzielt, den Krieg zu beenden.
Die Schließung erfolgte, nachdem Israel am Samstagmorgen eine Welle neuer Angriffe auf den Südlibanon durchgeführt hatte, nachdem am Freitag ein Waffenstillstand zwischen Israel und der vom Iran unterstützten militanten Gruppe Hisbollah angekündigt worden war.
Bei den Angriffen auf die Region Nabatäa seien mindestens 16 Menschen getötet und zwölf verletzt worden, teilte die libanesische Zivilschutzbehörde mit.
Die israelischen Verteidigungskräfte sagten, die Angriffe seien eine Reaktion darauf gewesen, dass ihre Streitkräfte über Nacht durch mehr als 50 Hisbollah-Raketenabschüsse im Südlibanon unter Beschuss geraten seien.
„Zu den getroffenen Zielen gehörten Raketenabschusspositionen, Waffenlager und Kommandozentralen“, hieß es über die Angriffe auf den Libanon.










