Aufregung um Falschmeldung
Messi-Vater für tot erklärt – Sender entlässt Mitarbeiter
19.06.2026 – 07:39 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein argentinischer Streamingdienst verbreitet live die Falschmeldung, Jorge Messi sei gestorben. Die Familie reagiert mit einer öffentlichen Stellungnahme – und enthüllt dabei, was wirklich hinter den Spekulationen steckt.
Der argentinische Streamingdienst Luzu TV hat in einer Live-Sendung fälschlicherweise den Tod von Jorge Messi gemeldet – dem Vater von Fußballstar Lionel Messi. Moderatorin Florencia Peña hat sich daraufhin öffentlich bei der Familie entschuldigt. Beteiligte Mitarbeiter wurden entlassen, Peña beendete die Zusammenarbeit aus eigenen Stücken.
Die 51-Jährige erklärte bei Instagram, die Falschinformation sei ihr mitten in der Live-Sendung von der Produktion übermittelt worden. Peña schrieb: „Ich bitte die Familie Messi um Verzeihung für diesen schrecklichen Moment, den sie – wie ich mir vorstellen kann – gerade durchleben.“ Laut argentinischen Medien sagte sie einem Reporter: „Ich schäme mich sehr.“ Man habe sie gebeten, es zu sagen. „Ich stand unter Schock.“
Auch der Chef des Streamingdienstes meldete sich zu Wort. Er betonte, „dass mich das, was gerade in der Sendung von Luzu passiert ist, genauso empört wie euch alle; das entspricht weder mir, noch dem, was wir mit unserer Arbeit vermitteln wollen. Ich lehne das voll und ganz ab“.
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Die Familie Messi veröffentlichte daraufhin eine Stellungnahme. „Die Familie Messi teilt mit, dass Jorge gesundheitliche Probleme hat. Derzeit steht er unter ärztlicher Beobachtung, erholt sich und zeigt angesichts seines Gesundheitszustands einen positiven Verlauf“, schrieb die Familie. Zugleich wandte sie sich gegen den öffentlichen Umgang mit der Situation: „Angesichts der Berichte, Gerüchte und Spekulationen, die in den letzten Stunden kursiert sind, möchte die Familie ihr tiefes Unbehagen über den Mangel an Einfühlungsvermögen, Respekt und Skrupeln zum Ausdruck bringen, mit dem einige Personen eine streng private und familiäre Angelegenheit behandelt haben.“
Zuvor hatte Lionel Messi nach seinem Dreierpack beim Spiel von WM-Titelverteidiger Argentinien gegen Algerien von schweren Zeiten gesprochen. Diese hätten aber nichts mit dem Fußball zu tun.










