Esther Sedlaczek
Sexistischer KI-Post über WM-Moderatorin empört das Netz
17.06.2026 – 05:22 UhrLesedauer: 1 Min.
Mitten in der WM 2026 wird ARD-Moderatorin Esther Sedlaczek Ziel eines sexistischen KI-Posts. Was eine Influencerin daraufhin öffentlich macht, löst eine Welle der Empörung aus.
Während Esther Sedlaczek die Fußball-WM 2026 für die ARD moderiert, kursiert auf Instagram ein KI-generiertes Foto der Münchner WM-Moderatorin – auf dem die Moderatorin mit deutlich vergrößerter Oberweite zu sehen ist. Gepostet hatte das Bild ein Account einer Sportseite.
Die Influencerin Louisa Dellert machte den Vorfall öffentlich. Sie teilte einen Screenshot des manipulierten Bildes und schrieb dazu: „Stell dir vor, du bist Sportmoderatorin und sprichst über Fußball und Männer wollen einfach nur größere Brüste sehen.“
Nutzerinnen fordern Konsequenzen
Dellert versah ihren Beitrag mit den Hashtags #Feminismus und #UNSHAME – der Post erreichte mehr als 51.000 Likes und über 700 Kommentare (Stand: Mittwoch, 17. Juni, 5.20 Uhr).
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Moderatorin Annika Lau reagierte unter dem Beitrag: „Unfassbar! Esther ist perfekt – so wie sie ist. Warum bearbeiten? Wann sind wir endlich genug!??“ Auch der offizielle „Sportschau“-Account meldete sich zu Wort: „Mega gut, dass du das aufgegriffen hast. Echt krass, dass so was 2026 immer noch Anklang findet.“
Weitere Nutzerinnen forderten Konsequenzen: „Modifizierungen von Körpern sollten bei KI verboten werden – in jeglicher Art.“ Mehrere berichteten, den ursprünglichen Post gemeldet zu haben; eine schrieb, er sei inzwischen nicht mehr abrufbar.










