Nach Oberleitungsschaden
Zugverkehr zwischen Berlin und Hannover stabilisiert sich
Aktualisiert am 05.06.2026 – 05:23 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach einem Oberleitungsschaden im Osten von Hannover stabilisiert sich der Bahnverkehr zwischen Hannover und Berlin schrittweise – doch Verspätungen bleiben vorerst. „Fahrgäste müssen jedoch weiterhin mit Verzögerungen rechnen“, teilte ein Bahnsprecher mit.
Seit Freitagmorgen kommt es auf der Strecke zu Verspätungen und Ausfällen im Fern- und Regionalverkehr sowie bei S-Bahnen. Nach Angaben der Deutschen Bahn sind die Reparaturen auf einem Gleis inzwischen abgeschlossen, ein Teil der Züge könne wieder regulär fahren. An einem zweiten Gleis werde weiter unter Hochdruck gearbeitet, um die gesamte Strecke möglichst bald freigeben zu können. Fahrgäste sollen sich vorab über ihre Verbindung informieren.
Betroffen waren den Angaben zufolge Fernverkehrszüge auf mehreren Verbindungen: zwischen Aachen und Berlin, Amsterdam und Berlin, Flensburg und Frankfurt, Oberstdorf und Dresden sowie Norddeich Mole und Dresden. Die Züge seien entweder verspätet oder fielen ganz oder abschnittsweise aus.
Die Ursache des Schadens ist brisant: Die Deutsche Bahn vermutet, dass Unbekannte Teile der Oberleitung gestohlen haben. Die Bundespolizei ermittelt.











