Sommer-Ausflugstipp
Die Insel aus der Werbung – so nah liegt sie bei Aachen
30.05.2026 – 22:01 UhrLesedauer: 2 Min.

Man kennt sie aus den Werbespots: eine kleine, sattgrüne Insel im stillen Wasser. An sonnigen Tagen wird genau dieses Motiv zum Ausflugsziel – mitten im Bergischen Land und gar nicht weit von Aachen entfernt.
Wer Lust auf Natur, Aussicht und einen Hauch Werbe-Nostalgie hat, findet an der Wiehltalsperre ein besonders bekanntes Fotomotiv Nordrhein-Westfalens. Die Insel, die durch die Spots der Krombacher-Brauerei bundesweit berühmt wurde, liegt zwischen dichten Wäldern und ruhigem Wasser.
Vor Ort wirkt die Szenerie zwar etwas weniger spektakulär als in den perfekt inszenierten Aufnahmen. Doch auch ohne Kamera-Tricks überzeugt die Landschaft: viel Wald, glattes Wasser und schöne Blicke über die Talsperre. Wichtig zu wissen: Betreten darf man die „Krombacher-Insel“ nicht. Die Wiehltalsperre ist eine Trinkwassertalsperre, deshalb gelten strenge Regeln wie Bade- und Betretungsverbot.
Genießen lässt sich das Motiv dennoch – eben aus sicherer Entfernung vom Aussichtspunkt aus. Am bekanntesten ist der Zugang über den Wanderparkplatz Nespen. Von dort führt ein kurzer Spazierweg von weniger als einem Kilometer bis zum Aussichtspunkt. Für die Strecke braucht man nur etwa zehn bis 15 Minuten, weshalb sie auch für Familien gut geeignet ist.
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Wer mehr als nur den kurzen Spaziergang machen möchte, findet rund um die Wiehltalsperre viele Wanderwege. Besonders beliebt ist der Bergische Panoramasteig, der direkt am Aussichtspunkt vorbeiführt. Auf den Höhenzügen hat man bei klarem Wetter sogar Blick bis zur Eifel und zum Siebengebirge.
Zur Stärkung vor oder nach der Wanderung an der Wiehltalsperre bietet sich das Mühlencafé Nespen im gleichnamigen Ort an. Vom Café bis zum Aussichtspunkt sind es gerade einmal zehn Minuten zu Fuß. Neben einem Frühstückangebot stehen Eintöpfe, bei gutem Wetter ein Grillbuffet und verschiedene Kuchen. Ebenfalls lohnenswert ist eine Besichtigung der alten Mühle im Nebengebäude des Cafés. Sie wurde erstmals 1749 erwähnt und ihre Antriebs-, Säuberungs- und Mahltechnik ist vollständig erhalten.










