Von Sonja Issel
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Ungewöhnlicher Fund im Norden der deutschen Hauptstadt: Bei einem Spaziergang durch einen Wald im Bezirk Pankow entdeckte eine Person einen verdächtigen Gegenstand. Schon bald waren Spezialeinheiten des Landeskriminalamtes (LKA) vor Ort.
Was die Spezialisten dann entdeckten, hatte niemand wirklich erwartet: Im Waldboden vergraben lagen 59 ungefeuerte Granaten sowjetischer Bauart mit einem Kaliber von jeweils 122 Millimetern. Die Munition aus dem Zweiten Weltkrieg wog insgesamt rund 1,5 Tonnen.
Die Polizei reagierte mit einer Prise Humor auf die Entdeckung. Auf Facebook schrieben sie über den Einsatz: „Es stellte sich heraus, dass im Pankower Wald etwas mehr als nur Holz herumlag…“
Nach Angaben der Polizei war die Situation jedoch nicht so dramatisch, wie der Fund vermuten ließe. Es bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Öffentlichkeit.
Dennoch erforderte die Bergung der Munition eine komplexe Spezialoperation. Die Granaten wurden einzeln gesichert und dann zur sicheren Entsorgung entfernt.









