Pfingsten in Berlin
Berliner Museumsdorf veranstaltet Mittelalterfest
Aktualisiert am 23.05.2026 – 08:51 UhrLesedauer: 1 Min.
Am Pfingstwochenende lädt das Museumsdorf zu einem Mittelalterfest ein. Was Besucher erwartet.
Zu Pfingsten verwandelt sich das Museumsdorf Düppel in Zehlendorf drei Tage lang in eine belebte Siedlung des Hochmittelalters. Mitglieder des Fördervereins und reisende Handwerker zeigen in historischen Gewändern, wie der Alltag um das Jahr 1200 aussah. Das teilte das Hauptstadtportal berlin.de mit.
Von Samstag bis Montag wird an den Feuern der Hütten gekocht und gefärbt, in Öfen Brot gebacken, Wolle von Hand versponnen. Wer selbst aktiv werden will, kann an der Schwertschule teilnehmen, Bogenschießen ausprobieren oder einen Ringpanzer knüpfen – beides richtet sich an Kinder und Erwachsene. Bogenschießen kostet gesondert: fünf Schuss für einen Euro. Das Fest öffnet jeden Tag um 10 Uhr und endet gegen 18 Uhr.
Pfingsten: Mittelalterliche Tänze und Kämpfe
Rund um das Dorf lagern den Veranstalterangaben zufolge reisende Ritter mit Knappen sowie adelige Damen mit Mägden. Das Programm umfasst außerdem mittelalterliche Tänze, Kampfvorführungen und Modenschauen in historischen Kostümen.
Das Museumsdorf Düppel wurde 1975 eröffnet und umfasst rund 16 Hektar. Die Anlage rekonstruiert nach archäologischen Befunden eine Dorfanlage des Hochmittelalters – an dem Ort, an dem vor mehr als 800 Jahren tatsächlich Menschen lebten.
Zum Bestand gehören auch rückgezüchtete Tierrassen wie das Düppeler Weideschwein und die Schafrasse Skudde. Der Eintritt zum Pfingstfest kostet 8 Euro.










