Rassismus in Berlin
Frau sperrt Handwerker ein – und hetzt vor Polizisten weiter
22.05.2026 – 18:49 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Reparaturtermin in Berlin-Charlottenburg endet für einen 28-Jährigen mit Einschließung und Bedrohung. Die Polizei ermittelt nun wegen mehrerer Delikte.
Eine 63-jährige Frau hat in Berlin-Charlottenburg einen Handwerker eingesperrt, rassistisch beleidigt und mit Pfefferspray bedroht. Das teilte die Polizei mit. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Nach Polizeiangaben verhielt sich die Deutsche bei dem Reparaturtermin am Donnerstag gegenüber dem 28-jährigen Mann guineischer Abstammung zunehmend aggressiv. Als der Handwerker die Arbeit abbrach und die Wohnung verlassen wollte, versperrte die Frau die Tür und bedrohte ihn mit einem Reizstoffsprühgerät. Der Mann rief daraufhin seinen Chef an, der der Frau über Lautsprecher ankündigte, die Polizei zu verständigen. Erst dann ließ sie den 28-Jährigen gehen.
Als die Beamten eintrafen, hetzte die Frau laut Polizei weiter gegen den Handwerker und seine Hautfarbe. Sie muss sich nun wegen des Verdachts der verhetzenden Beleidigung, der Freiheitsberaubung und der Bedrohung mit Waffen verantworten.










