Abkühlung kann tödlich enden
Badeverbot im Rhein: Schärfere Kontrollen über Pfingsten
22.05.2026 – 16:00 UhrLesedauer: 1 Min.
Pünktlich zum Pfingstwochenende warnt die Stadt eindringlich vor dem Baden im Rhein. Die Strömung des Flusses ist oft gefährlicher, als sie vom Ufer aus wirkt.
Mit Blick auf das warme Pfingstwochenende warnt die Stadt Köln erneut eindringlich vor dem Baden im Rhein. Gleichzeitig kündigt das Ordnungsamt verstärkte Kontrollen entlang des Flusses an. Wer gegen das Badeverbot verstößt, muss künftig mit Bußgeldern von bis zu 1.000 Euro rechnen.
Die Stadt weist darauf hin, dass das Schwimmen und Baden im Rhein im gesamten Kölner Stadtgebiet verboten ist. Die Regelung gilt seit dem Jahr 2025 auf einer Uferlänge von insgesamt 67,3 Kilometern. Bereits das „planmäßige Verweilen“ in mehr als knöcheltiefem Wasser werde als Baden gewertet.
Stadt warnt vor lebensgefährlicher Strömung im Rhein
Die Stadt weist darauf hin, dass der Rhein zu den meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt gehört. Die Strömung sei oft stärker und unberechenbarer, als sie vom Ufer aus wirke. Selbst erfahrene Schwimmer könnten dadurch schnell in Lebensgefahr geraten.
Besonders an heißen Tagen zieht es viele Menschen an die Strände und Uferbereiche des Rheins. Um Badeunfälle zu verhindern, sollen Mitarbeitende des Ordnungsamtes dort nun verstärkt Präsenz zeigen und über die Gefahren aufklären.

Aufenthalt im Rhein: Diese Ausnahmen gelten
Vom Badeverbot ausgenommen sind unter anderem Rettungseinsätze und Übungen von Feuerwehr und Wasserrettung. Auch das Ein- und Aussteigen beim Anlegen von Booten, Kanufahren, Rudern und Angelsport bleiben erlaubt. Zudem können Veranstaltungen mit ausdrücklicher Genehmigung der Stadt zugelassen werden.
Entlang des Rheins hat die Stadt nach eigenen Angaben rund 60 Hinweisschilder aufgestellt. Sie informieren in mehreren Sprachen über das Badeverbot.










