840 Meter über dem Lago
Tipp für die Ferien: Die spektakulärste Aussicht am Gardasee
Aktualisiert am 20.05.2026 – 22:12 UhrLesedauer: 3 Min.

Die Pfingstferien stehen bevor: Viele aus Bayern fahren jetzt wieder an den Gardasee. Wer gerne radelt oder wandert, sollte sich diesen Aussichtspunkt merken.
Der Gardasee zählt zu den beliebtesten Urlaubszielen der Bayern. Sobald am Lago in Italien die Saison startet, sind dort auch viele Nürnberger unterwegs. Besonders Sportler zieht es an den See: Er gilt als Mekka für Mountainbiker und Wanderer. Im Norden treffen die Alpen auf mediterranes Flair.
Am Gardasee gibt es zahlreiche Aussichtspunkte und beeindruckende Gipfel – doch der Punta Larici übertrifft sie alle. Wer hier oben steht, blickt als Wanderer oder Mountainbiker aus rund 840 Metern Höhe direkt auf den See hinunter. Im Westen zeigt sich Limone, im Osten Malcesine, und dazwischen erstreckt sich das strahlend blaue Wasser des Lago di Garda.

Punta Larici: Los geht die Tour in Riva del Garda
Der Punta Larici lässt sich sowohl zu Fuß als auch mit dem Mountainbike erreichen. Startpunkt der Tour ist Riva del Garda am nördlichen Ufer des Gardasees. Vom historischen Stadtzentrum aus folgt man zunächst dem Seeufer in Richtung Südwesten. Nach dem Wasserkraftwerk überquert man die Hauptstraße und nimmt die ausgeschilderte Strada del Ponale in Richtung Pregasina bergauf.

Bei der Strada del Ponale handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Straße: Der historische Weg wurde in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in die Felsen der Gardaseeberge gesprengt, um Riva mit dem Ledrotal zu verbinden. Bis vor einigen Jahren fuhren dort noch Autos – mittlerweile gibt es für sie eine neue Straße mit Tunnel.

Mit jedem Meter wird der Ausblick spektakulärer
Die Strada del Ponale ist, seitdem der moderne Tunnel eröffnet wurde, Radfahrern und Wanderern vorbehalten. Ab Riva steigt sie stetig an. Doch die Mühen lohnen sich: Die Straße, die heute eher einem Schotterweg gleicht, führt nämlich unmittelbar im Fels über dem Gardasee nach oben, mit jedem Meter wird der Blick hinunter auf den See spektakulärer. Außerdem führt die Ponalestraße immer wieder durch kleine, in den Fels geschlagene Tunnel. Sie spenden an heißen Tagen Wanderern und Radfahrern Schatten.










