Stau-Kollaps droht
Diese Stunden sollten Autofahrer zu Pfingsten meiden
19.05.2026 – 16:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Ferienstart, langes Wochenende und Millionen Reisende: Der ADAC warnt vor einer der größten Stauwellen des Jahres. Besonders auf diesen Routen drohen lange Verzögerungen.
In Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt beginnen zeitgleich die Pfingstferien, die in den beiden südlichen Bundesländern sogar zwei Wochen dauern. Deshalb brechen viele Familien schon am Freitagnachmittag, dem 22. Mai, in Richtung Österreich, Italien, Kroatien oder Südfrankreich auf.
Ein Blick zurück zeigt, dass die Staugefahr begründet ist: Bereits im Vorjahr gehörte der Freitag vor Pfingsten zu den verkehrsreichsten Tagen des gesamten Jahres.
Die kritischen Zeiten für die Reiseplanung
Um lange Staus zu vermeiden, sollten Autofahrer die Hauptverkehrszeiten nach Möglichkeit meiden. So prognostiziert der ADAC den Verkehrsfluss:
- Freitag, 22. Mai: Die größte Staugefahr herrscht zwischen 11 und 19 Uhr.
- Samstag, 23. Mai: Zwischen 10 und 15 Uhr füllen sich die Fernstraßen erneut mit Reiseverkehr.
- Pfingstsonntag, 24. Mai: Dieser Tag bringt spürbare Entlastung und verläuft deutlich ruhiger.
- Pfingstmontag, 25. Mai: Ab der Mittagszeit setzt die erste große Rückreisewelle ein.
- Dienstag, 26. Mai: Zwischen 7 und 18 Uhr wird es noch einmal eng, da sich Rückreise- und Berufsverkehr überschneiden.
Nadelöhre auf den deutschen Hauptrouten

Besonders betroffen sind die klassischen Nord-Süd-Routen sowie die Verbindungen Richtung Alpen oder Küste. Auf folgenden Autobahnen wird es eng:
- A1: Zwischen Fehmarn und Köln stockt der Verkehr auf vielen Abschnitten.
- A7: Die wichtige Nord-Süd-Achse betrifft Reisende von Flensburg bis Kassel sowie von Ulm bis Füssen.
- A8: Auf dem Weg in die Alpen wird es von Karlsruhe über München bis Salzburg voll.
- A9: Zwischen Berlin und Halle/Leipzig müssen Autofahrer mehr Zeit einplanen.
Verzögerungen auch jenseits der Grenzen
Wer die Bundesrepublik verlässt, muss auf den klassischen Transitstrecken der Nachbarländer ebenfalls mit viel Geduld planen.

Auf der Brennerautobahn (A13) zwischen Innsbruck und dem Brennerpass engt die Dauerbaustelle an der Luegbrücke den Verkehrsfluss ein. Auch auf der Inntalautobahn (A12) wird es voll. Auf der gesamten Tauernautobahn (A10) gelten von Freitag bis Montag ganztägige Abfahrtssperren. Um Schleichwege zu verhindern, verbietet Tirol an Samstagen, Sonn- und Feiertagen den Ausweichverkehr auf Landstraßen in den Bezirken Innsbruck-Land, Kufstein, Imst und Reutte.
Die Lage auf der A1 zwischen Bern, Zürich und St. Margrethen bleibt angespannt. Stark belastet sind auch die Gotthard-Route (A2), die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie die San-Bernardino-Route (A13) Richtung Chiasso.
Hier müssen Reisende auf der Brennerroute (A22) sowie auf den Autobahnen A9 und A7 zwischen der Schweiz, Mailand und Genua mit langen Wartezeiten rechnen.
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