Nach dem Klassenerhalt muss der 1. FC Köln wichtige Entscheidungen treffen, damit die Geißböcke in der nächsten Bundesliga-Saison nicht zittern müssen.
Die Rettung stand schon nach 32 Spieltagen fest. Danach hat sich der 1. FC Köln zwar nicht mehr mit Ruhm bekleckert, als Aufsteiger ging es dennoch ausschließlich um dieses eine Saisonziel. Nach dem Abschluss beim FC Bayern (1:5) kann der FC seine ganze Energie auf die Vorbereitung der nächsten Spielzeit richten.
Und für die muss Sportchef Thomas Kessler einige Fragen beantworten, ehe die Planungen überhaupt so richtig losgehen können. Dafür bedarf es einer sachlichen, aber auch ehrlichen Analyse der letzten zwölf Monate. Diese hat Kessler versprochen, und sie muss die Grundlage für alles bilden, was dann folgt.
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50 Millionen Euro: Ja oder nein?
Im Zentrum dieser Analyse wird es um zwei Kernbereiche gehen: Wer soll künftig als Cheftrainer an der Seitenlinie stehen? Und wie soll der Kader nach dem Transfersommer aussehen? Kessler weiß: Er braucht eine zügige Trainer-Entscheidung, um mit dem neuen (oder alten) Übungsleiter die Mannschaft der Zukunft zu gestalten.
Und um darüber zu entscheiden, ob Said El Mala verkauft wird. Denn der 19-Jährige steht im Zentrum aller Transfer-Überlegungen. Schließlich ist es für Kessler höchst relevant, ob er in den nächsten drei Monaten die kolportierten 50 Millionen Euro Ablöse in seinem Budget zur Verfügung haben wird oder nicht. Und ob er El Mala wird ersetzen müssen oder nicht.
Über 20 Transferbewegungen im Sommer?
Die FC-Fans können sich auf jeden Fall wieder auf einen Transfer-intensiven Sommer einstellen. Kaufoptionen, Leihspieler, ablösefreie Abgänge, El Mala: Man hört aus dem Geißbockheim, dass es erneut über 20 Transferbewegungen geben dürfte. Und die werden auch nötig sein, schließlich hat die abgelaufene Saison trotz des erreichten Ziels Klassenerhalt gezeigt: Die Mannschaft ist nur in Teilen Bundesliga-tauglich. Kessler hat also viel Arbeit vor sich.










