„Reiche Sau“ gerufen und geschlagen
Sohn von Bundesliga-Trainer wegen Vater gemobbt
16.05.2026 – 01:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Sein Vater trainiert in der Bundesliga, er selbst kämpft im Käfig. Doch bevor Romeo Ilzer zum MMA-Fighter wurde, erlebte er in der Schule etwas, das ihn bis heute prägt.
Romeo Ilzer hat einen großen Traum: Der 19-Jährige will als Profi-Kämpfer in die UFC, die weltgrößte Mixed-Martial-Arts-Liga. Doch bevor er im Käfig kämpfte, musste der Sohn von Hoffenheim-Trainer Christian Ilzer ganz andere Kämpfe bestehen – in der Schule.
Im Podcast „Mind Games“ berichtete der Promi-Sohn, wie er in der Mittelschule wegen des Nachnamens seines Vaters gemobbt wurde. „Da war es wirklich das erste Mal, wo ich Mobbing erlebt habe. Das war eigentlich der Punkt, an dem ich gesehen habe: Okay, die Welt dreht sich nicht nur um Sonnenschein und Regenbogen, sondern es gibt auch Menschen, die es nicht gut mit dir meinen“, erinnert sich der Österreicher.

Der Vorwurf: Reichtum. Die Realität: eine andere. „Es gab damals die Sprüche: ‚Der hat so viel Geld, der hat das, der hat das‘ – obwohl es eigentlich gar nicht so war, aber die Leute haben es halt geglaubt. Ich wurde als ‚reiche Sau‘ bezeichnet und habe wirklich auch mal eine Ohrfeige gekriegt“, sagte er im Podcast. Sein Vater war damals Trainer in Österreich.
Hilfe kam von seiner Mutter
Geholfen habe ihm schließlich seine Mutter. „Meine Mutter lässt sich nichts gefallen, vor allem, wenn es um ihre Kinder geht. Da sieht sie sofort Rot. Sie ist dann am nächsten Tag mit mir in die Schule mitgegangen und hat gefragt: ‚Wer war das?‘ Und ich so: ‚Der, der, der.‘ Dann ist sie gleich hin und hat gesagt: ‚Wehe, du nennst meinen Bub noch einmal reiche Sau!‘ Danach war Ruhe.“
Trotz dieser Erfahrungen ist Romeo heute „wirklich stolz, den Namen tragen zu dürfen.“ Sein Vater sei für ihn ein Vorbild – vor allem wegen seiner Disziplin. „Mein Vater ist ein absolutes Arbeitsmonster, es ist unfassbar, wie viel er arbeitet. Ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass er jeden Tag 12 Stunden arbeitet. Da, wo er ist, ist er nicht aus Zufall“, sagte der MMA-Sportler.










