Einer hielt das Kind offenbar fest
Männer sollen Mädchen in Schule missbraucht haben
13.05.2026 – 19:02 UhrLesedauer: 2 Min.
In Koblenz wird eine Elfjährige mutmaßlich Opfer eines schweren Missbrauchs. Ein Verdächtiger sitzt bereits in Haft – jetzt kommt heraus: Die Polizei hat einen möglichen Mittäter im Visier.
Nach einem mutmaßlichen Sexualdelikt an einer Schule in Koblenz ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen eines möglichen Mittäters. Die Ermittlungen dauern an, wie die Behörde auf Nachfrage mitteilte. Bereits vergangene Woche wurde ein 20-Jähriger einem Haftrichter vorgeführt und in Untersuchungshaft genommen. Er stehe im Verdacht, an einer Elfjährigen sexuelle Handlungen vorgenommen zu haben. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
Der Vorfall soll sich den Angaben der Staatsanwaltschaft zufolge am 28. April auf dem Gelände einer Schule in Koblenz ereignet haben. Laut „Focus“ steht ein 19-Jähriger im Verdacht, Mittäter zu sein. Er soll das Opfer festgehalten haben, während der 20-Jährige das Kind missbraucht habe.
- Starke Gewitter, Hagel, Schnee: Amtliche Warnungen in fast 300 Kreisen
- Zeugin macht harte Aussage: Plötzlich schießen Fabians Mutter Tränen in die Augen
Einige Tage danach wurde die Tat angezeigt. Die Elfjährige habe sich aus Angst erst zwei Tage nach dem Übergriff einer älteren Schwester anvertraut, berichtet der „Focus“.
Aufregung in Koblenz: Weitere Anzeige liegt gegen Täter vor
Der 20-jährige mutmaßliche Haupttäter befinde sich weiterhin in Untersuchungshaft, teilte die Staatsanwaltschaft am Mittwoch weiter mit. Gegen ihn liege eine weitere Strafanzeige wegen eines mutmaßlichen Sexualdelikts vor. Er wurde in der Vergangenheit bereits zu einer Geldstrafe verurteilt, da er eine Schreckschusspistole ohne waffenrechtliche Erlaubnis mit sich trug.

Der Fall hat in Koblenz für großes Aufsehen gesorgt. Laut Polizei kursierten zeitweise in den sozialen Medien nicht mit den Beamten abgestimmte „Fahndungsaufrufe“, die keine tatsächlich tatverdächtige Person zeigten.
Bei Instagram veröffentlichte eine Gruppe junger Menschen unterdessen ein Video, in dem sie dem Mädchen ihre Unterstützung aussprachen. Auf der Plattform „GoFundMe“ wurde ein Spendenaufruf für rechtlichen Beistand veröffentlicht, bis Mittwochabend kamen mehr als 5.000 Euro zusammen. Es hieß, das missbrauchte Mädchen kämpfe gleichzeitig noch gegen eine Krebserkrankung. Auch ein Sportverein aus der Stadt hatte angekündigt, mit den Einnahmen eines Heimspiels Spenden für die Familie zu sammeln.











