DFB-Boss kontert Bayern-Patron
„Keiner hat Herrn Hoeneß um ein Zwischenzeugnis gebeten“
13.05.2026 – 07:26 UhrLesedauer: 1 Min.
Uli Hoeneß kritisiert den Bundestrainer Julia Nagelsmann. Der Sport-Geschäftsführer des DFB ist „erstaunt“ darüber.
DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig hat Bundestrainer Julian Nagelsmann gegen die zuletzt immer schärfere Kritik von Uli Hoeneß in Schutz genommen. Ihn habe dies „erstaunt“, sagte Rettig bei einer Veranstaltung des Heimatvereins „Düsseldorfer Jonges“ am Dienstagabend.
„Ich kann mich nicht erinnern, dass jemand vom DFB Herrn Hoeneß gebeten hat, öffentlich ein Zwischenzeugnis für Herrn Nagelsmann abzugeben“, betonte Rettig. „Ich weiß nicht, warum er dazu jetzt die Notwendigkeit gesehen hat.“
Hoeneß hatte zuvor in einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ über die deutsche WM-Perspektive gesagt: „Wenn es Deutschland gelingt, eine Mannschaft zu werden, obwohl der Trainer es nicht geschafft hat, zweimal hintereinander mit derselben Elf zu spielen – dann haben wir eine Chance.“
Rettig verteidigte zudem Nagelsmanns Aufstellungen: „Für die letzten sechs Spiele der Nationalmannschaft haben bei jedem Spiel mindestens acht Nationalspieler aus Verletzungsgründen abgesagt.“ Deshalb könne die Mannschaft gar nicht eingespielt sein, erklärte Rettig. „Das können wir nicht dem Trainer vorwerfen“, so der DFB-Geschäftsführer.









