Trotz Panne
Münchner gewinnt DSDS – und liegt Bohlen in den Armen
10.05.2026 – 07:25 UhrLesedauer: 2 Min.
Nicht das erste Mal steht der heutige Sieger im DSDS-Finale. Warum er heute froh ist, dass er zunächst gescheitert ist.
Der Gewinner der RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ kommt aus München. Menowin Fröhlich erhielt am Samstagabend die meisten Anrufe – und konnte sich so gegen seine Kontrahenten durchsetzen.
Der gebürtige Münchner performte in der Liveshow Michael Jacksons Lied „Billie Jean“. Während er auf der Bühne stand, fiel ihm plötzlich sein In-Ear-Monitor herunter – doch anstatt aus dem Konzept zu geraten, zieht der 38-Jährige weiter durch.
Jury-Urgestein Dieter Bohlen sprach direkt danach von einem „Hammer-Auftritt“, Jurorin Isy Glück bescheinigte Menowin Fröhlich echte „Superstar Vibes“. So sahen es offenbar auch die Zuschauer, die per Anruf oder SMS über den Sieg entscheiden konnten – Menowin Fröhlich erhielt 56,52 % der Stimmen. Seine Konkurrenten Constance Dizendorf (30,30 %), Tyrell Hagedorn (8,75 %) und Paco Simic (4,43 %) lagen laut RTL somit deutlich zurück. Abii Fazian schied schon früher am Abend aus.
2010 stand er schon einmal als klarer Favorit im Finale – scheiterte aber überraschend an Mehrzad Marashi. Überschattet wurden seine grandiosen Auftritte damals von Drogenskandalen und Gefängnisaufenthalten.
Fröhlich sagte der Nachrichtenagentur dpa nach seinem Sieg: „Es hat mir wehgetan. Ich habe mir oft die alten Videos angeguckt und gesehen, wie ich mit Menschen umgegangen bin, wie ich geredet und wie vielen Leuten ich vor den Kopf gestoßen habe. Ich hätte das damals auch schon gewinnen können, denke ich. Nur, dann wäre ich heute nicht mehr am Leben.“











