Auch in Deutschland erfreut sich Porridge inzwischen wachsender Beliebtheit bei Kindern und Erwachsenen. Besonders Menschen, die vegan leben, morgens wenig Zeit haben oder Wert auf abwechslungsreiche Frühstücke legen, greifen gern zu der warmen Hafermahlzeit, die mit Milch, einem Milchersatz oder einfach Wasser zubereitet wird.
Der Unterschied zwischen klassischem Porridge und Overnight Oats liegt in der Temperatur. Während Porridge gekocht wird und schnell fertig ist, kommen Overnight Oats ganz ohne Herd oder Mikrowelle aus. Die Haferflocken quellen dabei über mehrere Stunden – idealerweise über Nacht – in Flüssigkeit und entwickeln so ebenfalls ihr volles Aroma.
Kernige Haferflocken sind der Klassiker unter den Haferflocken. Dafür wird das ganze Haferkorn gereinigt, getrocknet und anschließend flach gewalzt. Die Flocken bleiben vergleichsweise fest und führen im Porridge zu mehr Biss, da sie Flüssigkeit langsamer aufnehmen.
Zarte Haferflocken: Für diese Variante werden die Haferkörner zunächst in kleinere Stücke geschnitten und erst danach ausgewalzt. Dadurch nehmen die Flocken Flüssigkeit schneller auf und eignen sich besonders gut für cremige Breie.
Schmelzflocken: Diese feinen Flocken bestehen aus Hafervollkornmehl und lösen sich besonders schnell in Flüssigkeit auf. Dadurch entsteht ein sehr weicher Brei, der beinahe auf der Zunge zergeht.
Haferkleie: Für die Kleie werden vor allem die äußeren Kornschichten sowie der Keimling des Hafers verwendet. Haferkleie enthält deshalb besonders viele Ballaststoffe und eignet sich hervorragend für feines, sättigendes Porridge.









