Großalarm in Bankfiliale
Polizei nennt neue Details zu den Geiseln
Aktualisiert am 08.05.2026 – 14:02 UhrLesedauer: 2 Min.
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Großalarm im Landkreis Ahrweiler: Rund um eine Bankfiliale ist die Polizei wegen einer Geiselnahme im Einsatz. Was bisher bekannt ist.
In einer Volksbankfiliale im rheinland-pfälzischen Sinzig ist es am Freitagvormittag zu einer Geiselnahme gekommen. „Heute Morgen wurde die Polizei gegen 9 Uhr über eine Geiselnahme in einer Volksbankfiliale in Sinzig-Innenstadt informiert. Nach wie vor laufen umfangreiche Maßnahmen im Bereich Sinzig“, teilte die Polizei mit.
Die Polizei teilte mit, es sei von „mehreren Tätern und Geiseln“ auszugehen, die sich noch in der Bank befinden. „Bei einer Geisel handelt es sich um den Fahrer eines Geldtransporters.“ Kunden sollen nicht unter den Geiseln sein, wie die Polizei am Mittag konkretisierte. Es gebe bislang keine Erkenntnisse über Tote und Verletzte. Die Polizei äußerte sich nicht dazu, ob Kontakt zu den Geiselnehmern besteht.
In einem Pfarrheim wird derzeit eine Rettungsstation aufgebaut, wie eine Reporterin der Deutschen Presse-Agentur vor Ort berichtete. Es werden rollbare Liegen vorbereitet. Vor dem improvisierten Lager stehen Autos des Katastrophenschutzes Ahrweiler und des Roten Kreuzes. Einsatzkräfte bereiten sich auf den Ernstfall vor. Einem Sprecher zufolge handelt es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme.
Im Video | Geiselnahme in Sinzig: Polizeiwagen rasen zur Bank
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Für Menschen außerhalb der Absperrungen bestehe keine Gefahr. Die Polizei bat, über soziale Netzwerke keine Falschmeldungen zu verbreiten. Der „Rhein-Zeitung“ sagte ein Polizeisprecher, Menschen innerhalb des Sperrkreises sollten in ihren Wohnungen bleiben.
Die Polizei hält sich mit Informationen zur genauen Anzahl der Täter oder der Geiseln zurück. Der Sprecher sagte t-online: „Es ist nicht auszuschließen, dass der oder die Täter in einer solchen Situation Medien mitlesen.“ Wie viele Menschen sich in der Bank befinden, ist unbekannt. Die Lage sei derzeit „statisch“, so die Polizei. Inwieweit die Täter bewaffnet sind, blieb ebenfalls unklar.











