Großbrand in Bremen
Mehr als 100 Feuerwehrleute stundenlang im Einsatz
Aktualisiert am 08.05.2026 – 02:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Großbrand in Bremen hat mehr als 100 Einsatzkräfte stundenlang in Atem gehalten. Warum sie die Halle lange Zeit kaum betreten konnten.
Eine Lagerhalle im Gewerbegebiet Horn-Lehe-West ist am Donnerstag nach einem Großbrand vollständig zerstört worden. Das Feuer war gegen 4.00 Uhr morgens von einem Anrufer per Notruf gemeldet worden. Mehr als 100 Einsatzkräfte kämpften fast zwölf Stunden gegen die Flammen. Erst gegen 15.45 Uhr meldete die Einsatzleitung „Feuer aus“.
Die etwa 30 mal 30 Meter große Halle in der Haferwende stellte die Einsatzkräfte vor erhebliche Probleme. Das Gebäude sei aufgrund der Wärmeentwicklung als einsturzgefährdet bewertet worden, teilte ein Sprecher mit. Zudem hätten sich mehrere Druckgasbehälter und andere Gefahrenquellen in der Halle befunden. Ein Zugang sei anfangs nur schwer möglich gewesen.
Die Feuerwehr setzte daher einen ferngesteuerten Schaum-Wasser-Werfer ein, um das Feuer von innen zu bekämpfen. Zusätzlich wurde ein Abrissbagger bereitgestellt, mit dem später die Seitenwände der Halle geöffnet wurden, um gezielt Nachlöscharbeiten vorzunehmen.
Im Laufe des Morgens wurden die zunächst rund 70 Einsatzkräfte auf mehr als 100 aufgestockt. Neben der Berufsfeuerwehr waren auch zahlreiche Freiwillige Feuerwehren beteiligt.
Die Halle hatte verschiedene Untermieter. Hauptsächlich seien Papier und Verpackungen gelagert worden, hieß es. Das Feuer habe die Halle samt Anbaubereich vollständig zerstört.
Kurz nach Ausbruch des Brandes hatte die Feuerwehr eine Gefahreninformation für die Bevölkerung herausgegeben. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung wurden Anwohner aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten.
Mitarbeiter einer benachbarten Firma klagten zeitweise über Atemwegsreizungen. Der Rettungsdienst kümmerte sich um die Betroffenen. Eine Behandlung im Krankenhaus sei nicht notwendig gewesen. Weitere Verletzte gab es nicht.









