„Hatte Angst, dass sie stirbt“
Ex-Dschungelkönig Joey Heindle rettet Frau im Flugzeug
Aktualisiert am 07.05.2026 – 16:19 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Langstreckenflug von Thailand nach Deutschland: Als eine Frau über den Wolken kollabierte, sprang Joey Heindle ein.
Wie bild.de berichtet, war das Flugzeug etwa drei Stunden in der Luft, als es passierte. Eine etwa 40 Jahre alte Frau sei mit schweren gesundheitlichen Problemen zusammengebrochen, hieß es. Die Maschine sei auf einem Lufthansa-Interkontinentalflug von Bangkok nach München gewesen.
Weil kein Arzt an Bord war, sprang der Schlagersänger und Ex-DSDS-Star Joey Heindle ein. Denn: Der 32-Jährige hatte in der Coronazeit 2021 eine Ausbildung zum Rettungssanitäter beim Deutschen Roten Kreuz erfolgreich abgeschlossen.
Joey Heindle erzählte: „Ich werde diesen Flug nie vergessen. Als ich an der Küchenzeile vorbeiging, sah ich, wie sich Stewardessen nervös um eine Frau kümmerten, die offensichtlich kollabiert war. Ich sagte, ich sei Rettungssanitäter und bot meine Hilfe an. Kurz darauf kam eine Flugbegleiterin zu mir an den Platz und bat mich, zurückzukommen. Der Frau ginge es immer schlechter.“
Er begann sofort mit den Rettungsmaßnahmen. „Die Frau war kreidebleich und musste sich immer wieder übergeben“, berichtete er. „Es war eine Extremsituation! Ihr Blutdruck war im Keller. Es hätte ein Schlaganfall oder eine Lungenembolie sein können. Ich prüfte Atmung, Herzschlag, Temperatur und Puls. Die Werte waren alarmierend. Ich hatte wirklich Angst, dass sie stirbt.“
Joey Heindle, der 2013 die siebte Staffel der RTL-Fernsehsendung „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ gewann und 2012 den fünften Platz der Gesangs-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ belegte, stellte laut fest, dass die Frau extrem unterzuckert und dehydriert war. Er habe ihr ein Glukosegel gegeben, ihr kalte Wadenwickel angelegt und sie in stabile Seitenlage gebracht. Es habe knapp drei Stunden gedauert, bis es ihr langsam besser ging.
Sein Einsatz verhinderte Schlimmeres. „Durch meine Bemühungen musste der Kapitän nicht notlanden oder nach Bangkok zurückkehren“, sagte er. „Als wir in München ankamen, konnte die Frau mit ihrem Mann selbst das Flugzeug verlassen. Beide haben sich bei mir überschwänglich bedankt, ebenso der Kapitän. Mir selbst ist dabei das Herz aufgegangen, weil es mich immer mit Freude erfüllt, wenn ich bei einem medizinischen Notfall helfen kann.“ Wann genau sich dieser Zwischenfall ereignete, wurde nicht bekannt.










