Champions-League-Gipfel
Vor Bayern-Spiel – Gegner überrascht mit Kader
Aktualisiert am 06.05.2026 – 09:48 UhrLesedauer: 2 Min.
PSG will wie schon 2025 ins Finale der Champions League, muss dafür aber auch in München bestehen. Der Trainer setzt auf eine ungewöhnliche Bank.
Paris-Coach Luis Enrique hat mit seinem Kader für das Halbfinal-Rückspiel in der Champions League beim FC Bayern überrascht. Neben Matvey Safonov als Nummer eins und Ersatzmann Renato Marin berief der Spanier zwei weitere Torhüter in sein Aufgebot: die Nachwuchskeeper Arthur Vignaud und Bilal Laurendon. Paris Saint-Germain ist also mit vier Torhütern nach München gereist.
Zum Vergleich: Im Hinspiel standen mit Safonov und Merin nur zwei Keeper im Kader von Paris Saint-Germain. Bayern hatte mit Manuel Neuer, Jonas Urbig und Sven Ulreich drei Schlussmänner dabei.
Derweil muss Enrique auf Rechtsverteidiger Achraf Hakimi verzichten, der Marokkaner erlitt im Hinspiel eine Oberschenkelverletzung. Der frühere Dortmunder dürfte von Warren Zaïre-Emery ersetzt werden, der aus dem Mittelfeld nach hinten rücken würde. „Ich bin auf alles vorbereitet“, sagte der 20-Jährige. Seine Aufstellung für das Rückspiel verriet Coach Enrique aber nicht.
Stattdessen motivierte er seine Spieler vor dem Halbfinal-Rückspiel mit einem Verweis auf Rafael Nadal. Der einstige Tennis-Weltstar habe einmal gesagt, dass ihn die Extraklasse seiner Dauerrivalen Roger Federer und Novak Djoković erst dazu gebracht habe, noch besser zu werden. So soll es auch PSG am Mittwoch (ab 21 Uhr im Liveticker bei t-online) in München gehen, hofft Enrique. „Wir bewundern Bayern, sie spielen sehr guten Fußball. Aber es ist noch eine Extra-Motivation für uns, jemanden zu schlagen, der so exzellent ist“, sagte er.
Das gelang seiner Mannschaft bereits im Hinspiel, das sie nach einem furiosen Schlagabtausch mit 5:4 für sich entschied. „Wir haben einen kleinen Vorteil, aber der bedeutet gar nichts“, warnte der Spanier. „Wir wissen, dass Bayern dieses eine Tor locker aufholen kann. Aber auch wir können Tore schießen. Wir sind nicht da, um ein Ergebnis zu verwalten. Wir sind da, um zu gewinnen.“











