Close Menu
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Gerade angesagt
So nutzen Sie den Messenger am Computer

So nutzen Sie den Messenger am Computer

Juni 15, 2026
Von Energiekorridoren zur KI: Kann die türkische Welt eine neue Wirtschaftsmacht werden?

Von Energiekorridoren zur KI: Kann die türkische Welt eine neue Wirtschaftsmacht werden?

Juni 15, 2026
Ärger über Hadag-Fähren wächst – Frust über Touristenandrang

Ärger über Hadag-Fähren wächst – Frust über Touristenandrang

Juni 15, 2026
FAQ: EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine

FAQ: EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine

Juni 15, 2026
Die Elfenbeinküste fordert die deutsche Nationalmannschaft

Die Elfenbeinküste fordert die deutsche Nationalmannschaft

Juni 15, 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest
Deutsch Sprechen
Abonniere jetzt
  • Deutschland
  • Politik
  • Welt
  • Wirtschaft
  • Gesundheit
  • Digital
  • Leben
  • Mobilität
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Unterhaltung
    • Im Trend
    • Pressemitteilung
Deutsch Sprechen
Home » Diese Versicherten müssen jetzt mehr bezahlen
Wirtschaft

Diese Versicherten müssen jetzt mehr bezahlen

MitarbeiterBy MitarbeiterApril 29, 2026
Share Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Diese Versicherten müssen jetzt mehr bezahlen

Gesundheitsreform

Wer künftig mehr für seine Krankenversicherung zahlt


Aktualisiert am 29.04.2026 – 16:05 UhrLesedauer: 3 Min.

Vergrößern des Bildes

Gesetz vom Bundeskabinett beschlossen: Bundesgesundheitsministerin Nina Warken will den Anstieg der Ausgaben bei den gesetzlichen Krankenkassen stoppen. (Quelle: IMAGO/dts Nachrichtenagentur/imago)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Die Bundesregierung will die gesetzliche Krankenversicherung stabilisieren und Beitragssteigerungen vermeiden. Für viele Versicherte dürfte es jedoch bald teurer werden.

Das Bundeskabinett hat die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung auf den Weg gebracht. Mit der Reform will die Bundesregierung den Anstieg der Gesundheitsausgaben dämpfen und Beitragssteigerungen für die Versicherten verhindern. Insgesamt 16,3 Milliarden Euro will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) mit dem Gesetz einsparen.

Das ist mehr als die erwartete Lücke der Krankenkassen in Höhe von 15,3 Milliarden Euro, jedoch weniger als im ersten Gesetzesentwurf vorgesehen (19,6 Milliarden Euro). Neben Ärzten, Krankenhäusern und der Pharmaindustrie kommen jedoch auch auf Versicherte einige Änderungen zu.

Einschränkung der Familienversicherung

Bislang gilt: Ehepartner mit geringem oder ohne Einkommen können in der gesetzlichen Krankenversicherung kostenlos mitversichert werden. Dies soll sich ab 2028 ändern. Dann gilt die kostenfreie Familienversicherung nur noch in bestimmten Fällen, etwa bei der Kinderbetreuung oder der Pflege von Familienangehörigen. Alle anderen müssen zahlen: 2,5 Prozent des beitragspflichtigen Einkommens des Hauptversicherten. Ursprünglich war eine Zahlung von 3,5 Prozent geplant.

Wer 3.000 Euro brutto im Monat verdient, müsste entsprechend 75 Euro im Monat für die Familienversicherung seines Partners zahlen, bei einem Bruttogehalt von 5.000 Euro im Monat läge die zusätzliche Belastung bei 125 Euro.

Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze

Die gesetzliche Krankenversicherung wird insbesondere für Gutverdiener teurer. Die Bundesregierung will die Beitragsbemessungsgrenze außerhalb der Reihe im kommenden Jahr monatlich um 300 Euro anheben. Dadurch müssen Arbeitnehmer auf einen größeren Teil ihres Einkommens Beiträge zahlen – insgesamt 1,2 Milliarden Euro will die Bundesregierung so zusätzlich an Einnahmen kreieren.

Um einen Wechsel von Gutverdienern in die private Krankenversicherung zu erschweren, wird gleichzeitig die Versicherungspflichtgrenze im gleichen Maße erhöht. Bei den privaten Krankenversicherern ruft dieser Schritt Kritik hervor: Florian Reuther, Vorstand des PKV-Verbands, nannte die geplante Anhebung der Versicherungspflichtgrenze eine „Bürgerversicherung für Angestellte“.

Höhere Zuzahlungen

Wer künftig Medikamente in der Apotheke kauft oder stationär im Krankenhaus versorgt wird, muss künftig mehr Geld aus eigener Tasche zahlen. Statt wie bisher mindestens fünf und maximal zehn Euro sollen Patienten künftig mindestens 7,50 Euro und maximal 15 Euro zahlen. Die bestehenden Härtefallregelungen bleiben indes unverändert.

Geringere Leistungen

Auch auf Leistungsseite plant die Bundesregierung Einschnitte, beispielsweise beim Zahnersatz. So werden die Festzuschüsse für die Regelversorgung von 60 auf 50 Prozent gesenkt – das entspricht dem Niveau von 2021. Mit einer lückenlosen Dokumentation im Bonusheft lassen sich die Zuschüsse nun auf 60 beziehungsweise 65 Prozent steigern.

Streichung homöopathischer Leistungen und Cannabisblüten

Krankenkassen sollen künftig keine homöopathischen und anthroposophischen Leistungen mehr anbieten dürfen. Für die Wirksamkeit solcher Medikamente fehle es an wissenschaftlicher Evidenz, begründete die Bundesregierung den Ausschluss. Auch Cannabisblüten sollen künftig nicht mehr durch die Krankenkassen bezahlt werden.

Keine pauschale Kürzung beim Krankengeld

Anders als noch im ersten Gesetzesentwurf ist eine pauschale Kürzung des Krankengelds nicht mehr vorgesehen. Allerdings wird das Krankengeld auf die Höhe des Arbeitslosengelds begrenzt, wenn der Versicherte während des Bezugs aus seinem Beruf ausscheidet.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email

Ähnliche Neuigkeiten

Rentenerhöhung 2026 kann niedriger ausfallen: Rente und Nachholfaktor
Wirtschaft

Rentenerhöhung 2026 kann niedriger ausfallen: Rente und Nachholfaktor

Juni 15, 2026
Regierung will Anspruch für Teilrentner deutlich einschränken
Wirtschaft

Regierung will Anspruch für Teilrentner deutlich einschränken

Juni 15, 2026
Kündigung wegen Eigenbedarf: Die Regelung im Mietrecht
Wirtschaft

Kündigung wegen Eigenbedarf: Die Regelung im Mietrecht

Juni 15, 2026
Nach Abkommen in Nahost – Ölpreise fallen deutlich
Wirtschaft

Nach Abkommen in Nahost – Ölpreise fallen deutlich

Juni 15, 2026
Unternehmen wollen bis 2035 weg von Öl und Gas
Wirtschaft

Unternehmen wollen bis 2035 weg von Öl und Gas

Juni 15, 2026
Türkei setzt auf neue Transitroute
Wirtschaft

Türkei setzt auf neue Transitroute

Juni 15, 2026

Abonnieren Sie Neuigkeiten

Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und Updates aus Deutschland direkt in Ihren Posteingang.

Redakteurfavoriten
Von Energiekorridoren zur KI: Kann die türkische Welt eine neue Wirtschaftsmacht werden?

Von Energiekorridoren zur KI: Kann die türkische Welt eine neue Wirtschaftsmacht werden?

Juni 15, 2026
Ärger über Hadag-Fähren wächst – Frust über Touristenandrang

Ärger über Hadag-Fähren wächst – Frust über Touristenandrang

Juni 15, 2026
FAQ: EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine

FAQ: EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine

Juni 15, 2026
Die Elfenbeinküste fordert die deutsche Nationalmannschaft

Die Elfenbeinküste fordert die deutsche Nationalmannschaft

Juni 15, 2026
Rentenerhöhung 2026 kann niedriger ausfallen: Rente und Nachholfaktor

Rentenerhöhung 2026 kann niedriger ausfallen: Rente und Nachholfaktor

Juni 15, 2026
Neueste Beiträge
Einst geheimer Sohn rührt ihn mit emotionaler Geste

Einst geheimer Sohn rührt ihn mit emotionaler Geste

Juni 15, 2026
Eltern prügeln sich bei Jugend-Fußballspiel

Eltern prügeln sich bei Jugend-Fußballspiel

Juni 15, 2026
Schokolade im Supermarkt: Lindt-Produkte erhalten eine Preis-Anpassung

Schokolade im Supermarkt: Lindt-Produkte erhalten eine Preis-Anpassung

Juni 15, 2026
Facebook X (Twitter) Pinterest TikTok Instagram
© 2026 Deutsch Sprechen. All Rights Reserved.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Geschäftsbedingungen
  • Kontakt

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.