Anwalt von Gina H. macht Ankündigung
Fabians Vater „wird eine Sache sagen, die Sie umhauen wird“
28.04.2026 – 11:20 UhrLesedauer: 2 Min.

Der erste Prozesstag im Fall Fabian ist nach wenigen Minuten beendet. Der Anwalt der Angeklagten glaubt, dass es am zweiten Prozesstag zu einer überraschenden Aussage kommen wird.
Nach nur 17 Minuten ist der erste Prozesstag im Fall Fabian bereits zu Ende. Die Staatsanwaltschaft ließ die Anklage verlesen. Gina H., die Angeklagte und Ex-Freundin von Fabians Vater, äußerte sich nicht. Sie soll nach Auffassung der Staatsanwaltschaft am 10. Oktober 2025 mit dem kleinen Fabian ins Örtchen Klein Upahl gefahren sein und ihn dort mit mindestens sechs Messerstichen getötet haben. Mit der Tat habe Gina H. die Beziehung zu Fabians Vater retten wollen, glaubt die Staatsanwaltschaft.
Für den zweiten Prozesstag am kommenden Donnerstag kündigte einer der Anwälte der Angeklagten, Thomas Löcker, eine wichtige Aussage an. Dann werden Fabians Eltern geladen sein. Seine Mutter, Dorina L., ist ohnehin Nebenklägerin. Doch die entscheidende Rolle dürfte an diesem Tag Fabians Vater, Matthias R., spielen. „Er wird eine Sache sagen, die Sie umhauen wird“, prophezeite Löcker in einem Pressegespräch nach der ersten Gerichtssitzung.
Sollte er sich denn tatsächlich zu der Aussage durchringen „Wenn er das denn sagt“, setze Löcker hinzu. Weitere Details nannte er nicht. Nach t-online-Informationen ist Matthias R. nicht von der Schuld seiner Ex-Freundin überzeugt, soll nach wie vor ein gutes Verhältnis zu Gina H. haben. Löcker kündigte an, Fabians Vater am Donnerstag intensiv befragen zu wollen.
Gina H. im Gefängnis: „Vom Status ganz unten“
Gina H. selbst hat den Sitzungssaal des Rostocker Landgerichts am Dienstag in Fußfesseln betreten, die ihr wenig später gelöst wurden. Sie machte lediglich Angaben zu ihrer Person, allerdings so leise, dass der Richter sie auffordern musste, lauter zu sprechen. Sie sitzt nach t-online-Informationen in einer Justizvollzugsanstalt mit einem Hafthaus für Frauen in Bützow. „Da sitzen einige Mörderinnen. Aber wer sich eines solchen Vorwurfs, insbesondere mit einem Kind, ausgesetzt sieht, der ist vom Status her ganz unten“, betonte Löcker.











