Geburtstag des Grundgesetzes
Steinmeier will 23. Mai zum bundesweiten „Ehrentag“ machen
Aktualisiert am 23.04.2026 – 14:44 UhrLesedauer: 1 Min.
Am 23. Mai 1949 wurde das Grundgesetz verkündet. Das will Bundespräsident Steinmeier künftig stärker feiern. Tausende von Aktionen sind geplant.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Kampagne für den „Ehrentag“ am 23. Mai eröffnet. Damit soll der Tag der Verkündung des Grundgesetzes gewürdigt und das Ehrenamt in Deutschland gestärkt werden. Der „deutschlandweite Mitmachtag“, wie Steinmeier ihn nennt, steht unter dem Motto „Für dich. Für uns. Für alle.“
Das am 23. Mai 1949 verkündete Grundgesetz garantiere Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie, sagte Steinmeier bei einer Pressekonferenz in Berlin. „Ein solcher Tag gehört gefeiert. Am besten, indem wir gemeinsam etwas für das Land tun oder mindestens füreinander da sind.“ Steinmeier betonte: „Mir persönlich ist es ein Herzensanliegen, den Geburtstag des Grundgesetzes, den Verfassungstag, sehr viel stärker im allgemeinen Bewusstsein auch jenseits der Politik zu verankern.“
Steinmeier hat den „Ehrentag“ ins Leben gerufen und ist dessen Schirmherr. Bundesweit soll es Aktionen geben. Das könne vom Aufräumen des eigenen Wohnviertels zusammen mit Nachbarn über inklusive Sportturniere bis zu Vorlesestunden im Seniorenheim reichen, sagte Steinmeier.
Der Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, Jan Holze, nannte Deutschland ein „Ehrenamtsland“. Rund 27 Millionen Menschen engagierten sich hierzulande in vielfältiger Weise. Es gebe mehr als 600.000 Vereine. Einer der Wünsche der Ehrenamtlichen sei mehr Anerkennung, Wertschätzung und Sichtbarkeit. Mit dem „Ehrentag“ sollten insbesondere diejenigen erreicht werden, die sich noch nicht für andere engagierten.










