Buckelwal-Drama
Ostseewal Timmy: Kölner Umweltschützer schaltet sich ein
21.04.2026 – 15:25 UhrLesedauer: 3 Min.
Buckelwal Timmy steckt weiter in der Ostsee fest – sein Zustand gilt als kritisch. Nun äußert sich ein Kölner Umweltschützer zum Streit um die Rettung.
Der Buckelwal „Timmy“ erregt seit Wochen Aufmerksamkeit an der deutschen Ostseeküste. Anfang März wurde der Wal erstmals in der westlichen Ostsee gesichtet. Kurz nach seinem Auftauchen strandete er erstmals am Timmendorf Strand und konnte zunächst ins tiefe Wasser gebracht werden.
In den darauffolgenden Wochen kam es jedoch wiederholt zu ähnlichen Vorfällen, bei denen sich der Wal immer wieder in flachen Gebieten der Ostsee festsetzte. Mittlerweile hält sich das Tier in der Wismarer Bucht nahe der Insel Poel auf, wo seit geraumer Zeit wiederholt auf Sandbänken aufläuft. Nun hat sich der Kölner Umweltschützer und Schauspieler, Christian Stock, in der Sache zu Wort gemeldet.
Stock ist Gründer und erster Vorsitzender des Vereins „Kölner Rhein Aufräum Kommando Einheit“ kurz „K.R.A.K.E.“, der sich seit 2017 für ein sauberes Köln einsetzt und regelmäßig Müllsammelaktionen initiiert und durchführt. In einem Beitrag in den sozialen Medien zeigte sich Stock empört: „Mir als Krakenpapa ist es völlig unbegreiflich, wie in einer solchen Situation absolute Unwissenheit, Profitgier, Bürokratie und letztlich leider auch diverse Egos eine Rettung stark verzögern/unmöglich machen und wie viele ‚Experten‘ da den Brei mitkochen“.
Ähnliches erlebe Stock in viel kleinerer Dimension auch in Köln, wenn es um bestimmte Umweltthemen gehe.
Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Instagram-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Instagram-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.
Zugleich nahm Stock den deutschen Meeresbiologen und Umweltschützer Robert Marc Lehmann in Schutz. „Vielleicht bin ich auch etwas befangen, weil ich die wahrscheinlich einzige Person, die eine grobe Ahnung von dem hatte, was sie tut, persönlich kennenlernen durfte“, so Stock. Mit den Worten „Gönnt euch neben der medialen Berichterstattung doch mal einen kleinen Einblick, wie Robert Marc Lehmann das Ganze so erlebt hat“ verwies der Kölner auf die Dokumentation des Meeresbiologen.










