Er wurde nur 44 Jahre alt
Früherer TV-Moderator Lukas Koch ist tot
21.04.2026 – 11:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Jahrelang war er aus dem Fernsehen verschwunden. Nun wird bekannt, dass Lukas Koch bereits vor über einem Jahr gestorben ist.
Im Jahr 2000 begann Lukas Koch seine Fernsehkarriere beim Musiksender Viva, später wurde er als Moderator beim Kindersender Kika bekannt. Dann verschwand er allmählich aus der Öffentlichkeit. Wie das Magazin „Bunte“ jetzt berichtet, starb Koch am 20. Januar 2025 im Alter von 44 Jahren. Seine Schwester Manuela Friedrich bestätigte den Tod, der damit erst jetzt, ein Jahr später, bekannt wird.
Bei Viva stand Koch gemeinsam mit Milka Loff Fernandes und Oliver Pocher vor der Kamera. 2002 wechselte er ins Kinderfernsehen, wo er sich eine treue Fangemeinde aufbaute. Später moderierte er auch für 3sat und ZDFkultur und wurde 2012 für den Grimme-Preis nominiert. In seinen letzten Lebensjahren litt Koch laut dem Bericht unter Depressionen.
Seine Schwester erinnert sich: „Wenn er in einen Raum reingegangen ist, ist die Sonne aufgegangen. Er hatte ein so einnehmendes Wesen. Er konnte Leute motivieren, hatte immer einen passenden Spruch auf Lager und war unglaublich lustig.“ Manuela Friedrich fügte hinzu: „Ich hoffe, dass seine sensible Seele endlich Frieden findet.“
Auch sein langjähriger Manager Fred Bauer meldete sich in dem Bericht zu Wort: „Lukas war ein besonderer Mensch, der in keine Form oder Schublade passte.“ Die beiden blieben auch nach dem Ende ihrer geschäftlichen Zusammenarbeit freundschaftlich verbunden.
Sein früherer Viva-Kollege Oliver Pocher sagte dem Magazin: „Wir haben uns in den letzten Jahren zwar aus den Augen verloren, aber es ist immer schade, wenn man Leute, mit denen man einen Teil des beruflichen Weges gegangen ist, dann so früh versterben.“ Milka Loff Fernandes schrieb auf Instagram: „Er brachte die Leute zum Lachen. Er hatte eine charismatische Ausstrahlung. Er war ein herzensguter Mensch. Und er hat es nicht geschafft.“
Egal, um welche Form der Depression es sich handelt: Bei Verdacht auf eine vorliegende Depression ist ärztliche Hilfe wichtig. Bei einer Depression benötigen beide Seiten Unterstützung: die Betroffenen und die Angehörigen. Das Servicetelefon der Krankenkasse kann eine erste Anlaufstelle sein, um sich über mögliche Hilfsangebote zu informieren. Auch der Hausarzt ist ein wichtiger Kontakt. Verbände und Gesellschaften bieten ebenfalls Hilfe an.











