Arte-Highlight
Dieser Film mit Peter Finch gehört zu den besten aller Zeiten
17.04.2026 – 14:08 UhrLesedauer: 2 Min.
Nicht viele Filme sind noch Jahrzehnte nach ihrer Veröffentlichung beliebt. „Network“ ist auch 50 Jahre später noch aktuell.
Mit Nominierungen in zehn Oscar-Kategorien und bis heute überdurchschnittlichen Zuschauerbewertungen gehört „Network“ zu den Filmen, die man gesehen haben muss. Doch die Satire sorgte nicht nur auf der Leinwand für Dramatik.
Darum geht es in „Network“
Als die Sendung des Fernsehmoderators Howard Beale wegen sinkender Einschaltquoten abgesetzt werden soll, kündigt Beale vor laufender Kamera seinen Selbstmord in seiner letzten Sendung an. Statt eines Suizids hält er eine flammende Rede über die gesellschaftlichen Missstände und seinen Sender, was seine Einschaltquoten in die Höhe treibt.
Während die einen sich über seinen Geisteszustand Gedanken machen, sehen die anderen nur die gestiegenen Quoten und geben ihm einen neuen Sendeplatz. Seine Schimpftiraden gehen weiter, aber nach einem Sinneswechsel sinken die Einschaltquoten erneut. Weil er dem Sender zunehmend unbequem wird, beschließen einige, ihn von Terroristen ermorden zu lassen.
So sehenswert ist „Network“
Die Satire von 1976 wurde zu einem Erfolgsfilm. Die Filmdatenbank IMDb bewertet die Komödie mit 8,1 von 10 Sternen. Auf der Bewertungsplattform Rotten Tomatoes vergeben Kritiker 91 und Zuschauer 93 Prozent, was deutlich überdurchschnittliche Bewertungen sind.
Obwohl der Film mittlerweile über 50 Jahre alt ist, gilt er nach wie vor als hochaktuell: In Form von Satire wird die Medienlandschaft, ihre Macht auf die Gesellschaft und die Einstellung, alles für die Quote zu machen, vorgeführt.
Für Fans von Drama-Komödien, Klassikern aus den Siebzigern sowie von satirischer Medienkritik läuft „Network“ am 20. April, um 20.15 Uhr, auf Arte. Alternativ gibt es den Film bei Apple TV käuflich zum Streamen.
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Liebling der Award-Saison
Nicht nur die Zuschauer, auch Kritiker waren von „network“ begeistert. Der Film wurde für 27 Preise nominiert und gewann 20 verschiedene Awards. Dazu gehören sechs Oscar-Nominierungen und weitere vier Oscar-Gewinne, unter anderem für das beste Drehbuch und die beste weibliche Hauptrolle, gespielt von Faye Dunaway.
Auch die BAFTA-Awards nominierten den Film in neun Kategorien, ebenso wie die Golden Globes, bei denen der Film in vier von fünf nominierten Kategorien gewann.










