Pride im Juli
Berliner CSD verkündet Neuheit
16.04.2026 – 13:24 UhrLesedauer: 2 Min.
Der Berliner CSD weitet sein Programm im Juli aus – und dieses Jahr gibt es eine Besonderheit. Das ist geplant.
Der Berliner CSD findet 2026 erstmals an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt. Am Freitag, dem 24. Juli, plant der Berliner CSD e. V. eine Abendveranstaltung am Brandenburger Tor – mit drei Bühnen, Musik, künstlerischen Auftritten und politischen Beiträgen von etwa 18 bis 23 Uhr. Das teilte der Verein am Donnerstag mit.
Am Samstag, dem 25. Juli, folgen Demo und Abschlusskundgebung. Die Route führt laut Vereinsangaben vom Leipziger Platz über den Potsdamer Platz, den Nollendorfplatz und die Klingelhöferstraße bis zum Brandenburger Tor.
Parallel startete der Verein am Donnerstag, 16. April, seine Kampagne unter dem Motto „Haltung ist hot“. Sie richtet sich nach eigenen Angaben gezielt an junge Menschen und soll zur Teilnahme an der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 motivieren – bei der erstmals auch 16- und 17-Jährige abstimmen dürfen. Die Kampagne läuft durch den gesamten Pride Month und bis zur Wahl.
Vorstandsmitglied Thomas Hoffmann begründete die Ausweitung des CSD auf zwei Tage mit dem politischen Moment: Man werde alles dafür tun, Demokratie und Menschenrechte stärker denn je zu verteidigen. Das genaue Programm für den Freitagabend werde erst kurz vor dem CSD bekannt gegeben.
Ebenfalls Teil des Wochenendes ist die Party „House of Pride“, die der Verein als offizielle Main-Party führt und von der er nach eigener Darstellung auch finanziell profitiert. Die Veranstaltung findet in drei Berliner Locations statt. Tickets sind laut Vereinsangaben ab 20 Euro erhältlich – darunter ein vergünstigtes Angebot für unter 21-Jährige, Studierende, Auszubildende und Grundsicherungsempfänger.











