Schlagerstar zieht Vergleich mit „Bares für Rares“
Michael Holm wettert gegen „Immer wieder sonntags“-Aus
09.04.2026 – 19:45 UhrLesedauer: 2 Min.
Das Ende von „Immer wieder sonntags“ rückt näher und beschließt eine feste Größe im ARD-Sommerprogramm. Schlagerstar Michael Holm sieht darin ein problematisches Signal.
Die Entscheidung ist gefallen: Die laufende Saison wird die letzte der ARD-Schlagershow „Immer wieder sonntags“ sein. Ab dem 31. Mai 2026 sind noch rund ein Dutzend Live-Ausgaben geplant, ehe Anfang September eine Abschiedssendung das Format beendet. Schlagerstar Michael Holm äußert sich kritisch zu diesem Schritt.
Im Gespräch mit dem Magazin „Schlagerpuls“ erklärt der 82-Jährige: „Ich bedaure generell, dass derartige Sendungen abgesetzt werden … die, die funktionieren und einen Moderator haben, der auch entsprechend das Publikum anzieht.“ Aus seiner Sicht sei es ein Fehler, erfolgreiche Konzepte nicht fortzuführen.
Dabei richtet sich seine Kritik auch gegen einen häufigen Wechsel bei Moderatoren und Formaten. Holm sagt: „Dass sowas eingedampft wird und immer wieder auch mit jemand Neuem probiert wird.“ Als Beispiel nennt er den „Silvesterstadl“, bei dem Andy Borg zeitweise durch Jörg Pilawa und Francine Jordi ersetzt wurde. Beide bezeichnet er zwar als geeignet, schränkt jedoch ein: „aber das Konzept passt einfach nicht.“
Eine enge Verbindung zwischen Moderator und Sendung sieht Holm auch bei „Immer wieder sonntags“ und dessen Gastgeber Stefan Mross. Er betont: „So auch wie bei ‚Immer wieder sonntags‘ mit Stefan Mross. Die können das perfekt. An solchen Leuten sollte man nichts herumgraben.“
Zur Verdeutlichung zieht der Musiker einen weiteren Vergleich heran. Er erklärt: „Wir graben ja auch nicht an Horst Lichter und seiner super präsentierten Sendung ‚Bares für Rares‘. Er ist geboren, um das zu machen.“ Ein Austausch funktionierender Moderatoren schade aus seiner Sicht mehr, als er nutze.











