Tatverdächtiger 17-Jähriger auf freiem Fuß
Junger Mann stirbt nach Messerangriff in Linienbus
08.04.2026 – 16:42 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein 17-Jähriger greift in einem Linienbus zum Messer und verletzt einen 25-Jährigen lebensgefährlich. Er liegt wochenlang im Koma. Jetzt gibt es traurige Nachrichten.
Knapp einen Monat nach einem Messerangriff in einem Linienbus in Hanau ist das 25-jährige Opfer seinen schweren Verletzungen erlegen. Der junge Mann habe nach der Attacke mehrere Wochen lang im Koma gelegen und sei Ende März gestorben, teilte die Polizei am Mittwoch mit.
Laut den Ermittlern „dürften die schweren Verletzungen, die er im Zuge der Auseinandersetzung erlitten hatte, todesursächlich gewesen sein“.
Tatverdächtig ist ein 17 Jahre alter Ukrainer. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen eines Tötungsdelikts gegen ihn. Ein Sprecher der Behörde teilte t-online mit, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass er in Notwehr gehandelt habe. Daher befinde er sich weiter auf freiem Fuß.
Nach bisherigen Ermittlungen waren der 17-Jährige und das spätere Opfer am Abend des 6. März in dem Hanauer Linienbus in Streit geraten. Beide sollen sich bereits gekannt haben. Im Verlauf soll der Teenager ein Messer gezückt und dem 25-Jährigen lebensbedrohliche Verletzungen zugefügt haben. Dieser wurde umgehend in eine Klinik gebracht. Der mutmaßliche Täter konnte nach kurzer Fahndung festgenommen werden.
Worum es bei dem Streit ging, teilten die Behörden nicht mit. Die verbale Auseinandersetzung sei jedoch nach und nach in eine körperliche eskaliert.











