Pollen fliegen
Bin ich erkältet oder ist es der Heuschnupfen?
Aktualisiert am 08.04.2026 – 11:12 UhrLesedauer: 2 Min.
Wer als Allergiker in diesen Tagen eine Schniefnase hat, rätselt: Erkältung oder Heuschnupfen? Eine Unterscheidungshilfe.
Wer an Heuschnupfen leidet, für den ist die Vorfreude auf den Frühling oft getrübt: Es beginnt eine Zeit, die ohne Allergietabletten und Taschentücher kaum zu überstehen ist.
Ein Anhaltspunkt ist die Farbe des Sekrets, das da im Taschentuch gelandet ist: Bei einer Erkältung ist es typischerweise gelblich bis grünlich, wie der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) erklärt.
Anders bei einem Heuschnupfen: Hier ist es in aller Regel klar. Oft ist das Sekret bei einer Allergie auch flüssiger, während es bei einem Infekt zäher ist – Stichwort: verstopfte Nase.
Weitere wichtige Unterschiede:
Was insbesondere für alle, die auf früh fliegende Pollen reagieren, jetzt sinnvoll ist: regelmäßig die Pollenflugvorhersagen checken. Auch das hilft bei der Einschätzung, ob die laufende Nase tatsächlich dem Blütenstaub zuzuschreiben ist.
Infos zum Pollenflug gibt die kostenlose „Pollen App“ der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst. Außerdem bietet der Deutsche Wetterdienst einen Pollenflug-Gefahrenindex an, der die hierzulande acht wichtigsten Pollen abdeckt.
Pollenallergiker können die lästigen Symptome mit sogenannten Antihistaminika lindern, die es in Form von Tabletten, Augentropfen und Nasensprays gibt. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um zu prüfen: Bin ich noch gut mit Allergiemedikamenten ausgestattet?
Wichtig: Die Medikamente sollten Betroffene nicht nur bei akuten Symptomen anwenden, sondern über die gesamte Dauer der Pollensaison hinweg, so der Allergieinformationsdienst des Helmholtz Zentrum München. Wann genau Allergiker am besten mit der Einnahme starten, sollten sie mit einem Arzt besprechen.











