1. FC Köln
So lief Wagners Debüt: Viel Ruhe bis zur Jubel-Explosion
06.04.2026 – 07:56 UhrLesedauer: 3 Min.
Das Debüt von René Wagner als Cheftrainer des 1. FC Köln hätte nervenaufreibender kaum verlaufen können. Am Ende gab es einen Punkt für die Moral.
Und als dann die Eintracht in nur fünf Minuten mit einem Doppelpack auf 0:2 stellte, schien die erste Niederlage im ersten Wagner-Spiel schon perfekt. Doch Kaminski machte es nur eine Minute nach dem zweiten Gegentor besser und brachte den FC wieder heran. Dann wechselte Wagner in der 85. Minute dreifach – und hatte damit das goldene Händchen.
Denn alle drei Spieler – erst Waldschmidt per Kopf, dann Bülter per Flanke und schließlich Castro-Montes mit dem Abstauber – sorgten für die Einleitung und Vollendung des Tores zum 2:2-Endstand. „Das war ein toller Moment“, erzählte Wagner hinterher erleichtert. Das Unentschieden „sollte uns jetzt viel, viel Kraft geben“. Er sei über die Leistung seiner Mannschaft und das Ergebnis „sehr, sehr froh“.
1. FC Köln: Wagners Unterschied zu Lukas Kwasniok
Wagner war in schwarzer Trainingshose und schwarzem Hoodie zum Spiel erschienen. Die 90 Minuten verbrachte er weitgehend ruhig in der Coaching Zone. Auffällig häufig in der ersten Hälfte holte er sich einzelne Spieler in Spielunterbrechungen zu sich und gab ihnen neue Anweisungen. Zwischenzeitlich sah man ihn hockend und nachdenklich. Selten jedoch wurde er laut und gestikulierte ausufernd.
Anders als sein Vorgänger und Chef Lukas Kwasniok, setzte Wagner an der Seitenlinie auf Ruhe und Unaufgeregtheit. „Ich habe versucht, bei meiner Aufgabe zu bleiben. Ich tue der Mannschaft keinen Gefallen, draußen zu viele Emotionen zu zeigen. Ich bin generell niemand, der viele Emotionen zeigt. Ich habe dennoch versucht, die Jungs vor dem Spiel zu packen und noch mal in der Halbzeit.“










