Im Innenraum übernimmt der GLE Technik aus den aktuellen Limousinen der Marke. Neben dem Superscreen gehören erweiterte Assistenzsysteme und Onlinefunktionen zum Update. Auch praktische Eigenschaften wie bis zu 3,5 Tonnen Anhängelast bleiben erhalten.
Während der GLE als vielseitiger Allrounder positioniert ist, setzt der GLS noch stärker auf viel Platz und Komfort. Er ist weiterhin serienmäßig als Siebensitzer ausgelegt. Alle drei Sitzreihen lassen sich elektrisch verstellen, die dritte Reihe ist auch für größere Personen nutzbar. Der Innenraum lässt sich flexibel konfigurieren, das maximale Ladevolumen liegt bei bis zu 2.400 Litern.
Im Zuge der Modellpflege hat Mercedes auch hier Design und Technik überarbeitet. Der Kühlergrill ist gewachsen, die Front stärker strukturiert. Auffällig ist der optionale stehende und beleuchtete Stern auf der Motorhaube, ein Element, das bisher vor allem Limousinen wie der gerade frisch überarbeiteten S-Klasse vorbehalten war.
Die neue Generation der Scheinwerfer nutzt die sogenannte Mikro-LED-Technologie. Sie soll ein größeres und präziseres Lichtfeld ermöglichen und gleichzeitig weniger Energie benötigen.
Im Innenraum setzt Mercedes stärker auf Digitalisierung. Auch hier kommt der Superscreen zum Einsatz, ergänzt durch zusätzliche Displays im Fond. Passagiere können dort Funktionen wie Klimatisierung oder Entertainment selbst steuern.
Technisch bleibt der GLS bei Sechszylinder- und V8-Motoren mit 313 bis 537 PS. Alle Varianten sind elektrifiziert und nutzen das 48-Volt-System. Die Diesel erhalten zusätzliche Maßnahmen zur Abgasnachbehandlung, etwa einen elektrischen Heizkatalysator. Beim Fahrwerk kombiniert Mercedes die Luftfederung mit optionalen Systemen, die Bewegungen der Karosserie aktiv ausgleichen. Sensoren erfassen die Fahrsituation kontinuierlich, zudem kann das Fahrzeug Informationen anderer Autos nutzen, um Unebenheiten frühzeitig zu erkennen.











